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Leverkusen
A 1-Brücke: Streit um Verlegung des Bürgerbüros

Leverkusen. Straßen.NRW will nach Köln umziehen. OB wehrt sich.

Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath wehrt sich gegen die vom Baubetrieb Straßen.NRW für den Sommer geplante Verlegung des Baubüros für die A 1-Brücke aus Leverkusen auf die Kölner Rheinseite. Ein Baubüro auf Kölner Seite werde dem Informationsbedürfnis der Leverkusener Bürger nicht gerecht, schreibt Richrath an Straßen.NRW. "Ich halte es für unabdingbar, eine direkte Anlaufstelle auf Leverkusener Stadtgebiet im Nahbereich der Baustelle zu errichten", heißt es in dem Brief weiter.

Damit reagiert Richrath auf eine Ankündigung von Straßen.NRW, das Baubüro zur Bürgerinformation in den Luminaden zu schließen und statt dessen ein neues Büro an der Kölner Brückenseite in Merkenich zu eröffnen. Es könnten nicht zwei Bürgerbüros betrieben werden, eine geeignete Stelle auf dem Leverkusener Brückenufer nahe der Baustelle habe nicht gefunden werden können, heißt es zur Begründung. In der Nachricht bittet Straßen.NRW Richrath um einen städtischen Raum für eine "Bürgersprechstunde", die einmal in der Woche in Leverkusen angeboten werden könnte.

In einem Beschwerdeschreiben an NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst verweist Richrath zudem darauf, dass der von Straßen.NRW angekündigte Schritt nicht dem vom Stadtrat beschlossenen Kommunikationskonzept entspricht. Da sich der Großteil der Brückenarbeiten auf Leverkusener Seite vollziehe, müsse es hier auch weiterhin ein Bürgerbüro mit Infocenter geben, argumentiert Richrath.

(bu)
 
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