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Leverkusen
A 1-Demo schlägt Wellen - nächster Protest geplant

Leverkusen. Die Demo am Samstag gegen die Öffnung der ehemaligen Giftmülldeponie quer durch die City hat auch das NRW-Verkehrsministerium erreicht: "Natürlich haben wir die Demonstration in Leverkusen zur Kenntnis genommen", sagte Bernhard Meier, Pressesprecher des Ministeriums, auf Nachfrage unserer Redaktion. Aber sei es nicht die erste und auch nicht die letzte Demonstration. Zwar beurteilte Meier die Aktion in Leverkusen aufgrund der Größe von mehr als 3800 Demonstranten - teils war von bis zu 5000 die Rede - als "respektable Leistung", machte aber auch deutlich: "Die Vorbereitungen für den ersten Bauabschnitt - also für den Brückenbau - laufen bereits." Daran ändere auch die Demonstration vom Samstag nichts. Allerdings sei zum Bauabschnitt drei, also dem Thema A 1-Stelze, noch alles offen.

Genau da will auch der Zusammenschluss aus Fan-Dachverband der Nordkurve 12, den Ultras und dem Bürgerinitiativ-Zusammenschluss "Lev muss Leben", der den Protest von Samstag auf die beine gestellt hatte, ansetzen. Mitorganisator Ulrich Wissing von der Nordkurve 12 kündigte bereits am Sonntag weitere Aktionen an: "Es gibt noch nichts Konkretes, aber wir werden sicherlich noch eine weitere Demonstration außerhalb der Stadtgrenze, vielleicht direkt in Düsseldorf vor dem Landtag, organisieren", stellte er in Aussicht. Der Protest war am Samstag zwar lautstark, aber laut Polizeiangaben auch friedlich verlaufen. Unter den Demonstranten waren auch 250 Leverkusener Problemfans, hatte die Behörde mitgeteilt.

(seg)
 
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