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Leverkusen
A1: Initative NGL veröffentlicht Brief an Groschek

Leverkusen. Die Diskussion um Rheinbrücke, Stelze und Altlast Dhünnaue geht weiter. Jetzt hat die Initiative "Netzwerk gegen Lärm, Feintaub und andere schädliche Immissionen" (NGL) einen Brief an NRW-Verkehrsminister Michael Groschek im Auftrag des Verfassers veröffentlicht. Der Leverkusener Diplom-Volkswirt Immo Filzek eröffnet das Schreiben so: "Ich wende mich an Sie, weil die Ihnen weisungsgebundene Behörde Straßen.NRW mit einer törichten und die Umwelt bedrohende Baumaßnahme beabsichtigt, Ihrem Hause einen nicht wieder gutzumachenden Schaden zuzufügen." Und zwar durch den Bau der doppelten Rheinbrücke mit massivem Eingriff in die Bayer-Giftmülldeponie und anschließender Stadt-Querung auf einer doppelten Hochstraße - falls die Genehmigung für den Bau durch die Genehmigungsbehörde Bezirksregierung Köln jetzt im November erteilt werde.

Filzek wirbt für die Kombilösung "Tunnel und Rheinbrücke", die wohl nicht oder nicht viel teurer werde als die vom Landesbetrieb Straßen.NRW seit 2012 favorisierte "Vorzugslösung", dabei aber wahrscheinlich nur die halbe Bauzeit erfordere. Man werde bald eine gerichtsverwertbare Grobplanung der Kombilösung vorlegen.

Es folgt ein dezidierte Erläuterung, warum das Vorhaben von Straßen.NRW nicht angemessen erscheint, die Kombi-Lösung besser sei. Groschek solle sich mit den Initiativen in Verbindung setzen, bevor die Bezirksregierung "im Laufe des Novembers" die Genehmigung des "Bauvorhabens der Doppelbrücke" aussprechen werde.

(LH)
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