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Leverkusen
Ab morgen wird die Kreuzung Kapellenstraße zum Kreisel umgebaut

Leverkusen. Die Ampelanlage aus dem Jahr 1977 ist technisch veraltet und verursacht jährliche Kosten in Höhe von rund 4500 Euro. Wir erklären, was das für Kraftfahrer bedeutet.  Von Gabi Knops-Feiler

Die Verkehrsbelastung der Kreuzung Kapellen-/Altenberger Straße in Lützenkirchen liegt bei etwa 18.000 Fahrzeugen pro Tag. "Das ist durchaus im Rahmen", sagte Korbinian Förster, Sachbearbeiter für Straßen- und Verkehrsplanung. Dennoch: Ein Kreisverkehr an dieser Stelle wäre eine klare Verbesserung. Das sah der Bezirk III ebenso und stimmte dem Umbau zu. Bereits morgen starten die Bauarbeiten. Die gesamte Maßnahme kostet 550.000 Euro, 60 Prozent dieser Summe trägt das Land NRW.

Bis Oktober sollen die Umbauten am vermutlich 35. Kreisverkehr innerhalb des Stadtgebietes abgeschlossen sein. Bis dahin müssen sich Kraftfahrer auf großräumige Umleitungen einstellen. Konkret wird der Verkehr aus Burscheid und Schöne Aussicht über die Straßen "Wiehbachtal" und "Lehner Mühle" umgeleitet. Nur in Gegenrichtung ändert sich nichts. Der Verkehr in Nord-Süd-Richtung wird ab Kreuzung Bruchhauser Straße/Hufer Weg umgeleitet, ab Pfarrheim Von-Knoeringen-Straße ist kein Durchkommen mehr. Betroffen sind auch die Buslinien 201, 215, 220 und N21 der Wupsi. Die Haltestelle Lützenkirchen-Mitte in Fahrtrichtung Opladen wird zur Lehner Mühle verlegt.

Zunächst wird die EVL Gas- und Wasserleitungen verlegen, parallel arbeiten Telekom und Netcologne an neuen Kanälen. Bei einer Ortsbesichtigung gestern erläuterten neben Förster auch TBL-Vorstand Wolfgang Herwig, TBL-Bauleiter Volker Steffen und Tiefbau-Fachbereichsleiter Christian Syring Einzelheiten. So hat der neue Kreisverkehr einen Durchmesser von 30 Metern, die Fahrbahn misst insgesamt 7,50 Meter. Ein 2,50 Meter breiter Innenring ist für große Fahrzeugen nutzbar. Die Gestaltung der Innenfläche übernimmt der Bereich Stadtgrün, eine Winterlinde wird den Bereich zieren. Drumherum gibt es Zebrastreifen für Fußgänger. Die Umwandlung von der Kreuzung in einen Kreisverkehr führe zu einer Reduzierung des "Schilderwaldes", versicherte Förster. Die umliegenden Zufahrtsstraßen seien schon in der Vergangenheit erneuert worden, bemerkte Herwig. Kreisverkehre seien "eine runde Sache", ergänzte Syring.

Quelle: RP
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