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Leverkusen
Acht Monate auf Bewährung für 20-jährigen Raser

Leverkusen. Ein Freispruch und eine achtmonatige Jugendstrafe auf Bewährung - das ist das vorläufige rechtliche Ergebnis des illegalen Autorennens auf der Gustav-Heinemann-Straße von Mitte April vergangenen Jahres.

Damals hatte ein 20-jähriger BMW-Fahrer einen Verkehrsunfall auf Höhe von Schloss Morsbroich verursacht, bei dem ein Radfahrer schwer verletzt wurde. Vorausgegangen war dem ein Autorennen, das offenbar schon in Höhe Stixchesstraße gelaufen war - ein späterer Zeuge hatte sich die Kennzeichen der Wagen dort notiert. Kurz nach 17 Uhr fuhren der 20-jährige BMW-Fahrer und sein "Konkurrent", ein 24-jähriger Audi-Fahrer, in Höhe des Schlosses rechts an Fahrzeugen - unter anderem einem Bus - vorbei, die vor einer roten Ampel warteten.

Beide Fahrer missachteten beim Einscheren nach links dann das Rotlicht, hatte es von der Polizei geheißen. Der junge BMW-Fahrer übersah bei seinem Manöver einen Radfahrer, der die Gustav-Heinemann-Straße bei Grün für Fußgänger überquerte. Der BMW knallte frontal auf den Ampelmast am Auenweg. Der Aufprall war so heftig, dass die obere Ampel herunterfiel. Der Radfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Auch der 20-jährige Fahrer kam ins Krankenhaus. Bei dem heftigen Aufprall hatten die Airbags seines Wagens ausgelöst.

Ob es bei dem Freispruch für den 24-Jährigen und der Jugendstrafe auf Bewährung für den 20-Jährigen bleibt, die bei der Verhandlung vor dem Amtsgericht Opladen ausgesprochen wurden, ist noch offen, denn laut Staatsanwaltschaft Köln ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

(LH)
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