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Leverkusen
Ampelschaltung Quettingen: Stadt bietet Ortstermin an

Leverkusen. Die Ampel zeigt Rot. Gegenverkehr oder Fußgänger sind nicht in Sicht. Warten müssen die Autofahrer trotzdem - das jedenfalls konstatierte vor einigen Wochen die CDU Quettingen bei einem Ortstermin an der Borsigstraße/Ecke Quettinger Straße. Autofahrer hatten die Politiker um Vorsitzenden Lukas Melzig darauf angesprochen. "Die Ampeln der neugestalteten Kreuzung seien teilweise staufördernd, stellten die Politiker am Ort des Geschehens fest, schlugen eine Bedarfsampel für Fußgänger vor und baten die Stadt um Prüfung.

Die ist dem Ganzen nachgegangen und kommt im Informationssystem z.d.A. Rat für die Politiker zu dem Ergebnis, dass die Kreuzung wegen der Neuen Bahnstadt und der Fachhochschule ausgebaut worden und dabei auch darauf geachtet worden sei, "für die ,schwächeren' Verkehrsteilnehmer (Fußgänger und Radfahrer) eine sichere und attraktive Querung des Knotenpunktes zu erreichen". Die zuständige Bezirksvertretung II habe damals um zusätzliche Prüfung gebeten, in wieweit für Fußgänger und Radler "möglichst umfangreiche Grünzeiten zur Verfügung gestellt werden können. Darüber hinaus sollte möglichst auf Bedarfsampeln, bei denen der Fußgänger sein ,Grün' per Knopfdruck anfordern muss, verzichtet werden", schreibt die Verwaltung. So sei es zur aktuellen Ampelschaltung gekommen. Eine Änderung sei schon im Beschwerdeausschuss behandelt worden. Ergebnis: Der Ausschuss empfahl, die Ampelschaltung beizubehalten, fasst die Stadt zusammen. Sie sagt aber auch: Grundsätzlich sei eine Änderung nach CDU-Vorschlag möglich - Kosten: 300 Euro - , die Fußgänger müssten sich dann aber auf längere Wartezeiten einstellen. Für einen Ortstermin stehe das Tiefbauamt zur Verfügung. Jetzt ist wohl die Politik wieder am Zug.

(LH)
 
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