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Leverkusen
Anschlag: Mit losen Radmuttern durch Leverkusen gefahren

Leverkusen. Ein Lkw-Fahrer hatte vergangene Woche Riesenglück, wie die Polizei gestern gestern mitteilte: Unbekannte hatten an seinem Fahrzeug mindestens acht Radmuttern gelöst. Mit diesem manipulierten Lastwagen fuhr der Mann nach Leverkusen, um einen Mini-Bagger abzuholen. Erst nach zwei weiteren Touren entdeckte der Lkw-Fahrer auf einer Straße zufällig Radmuttern, um dann erschreckt festzustellen, dass sie von einem der Hinterräder seines Lasters stammten. An dem Rad fehlten schon acht von zehn Radmuttern.

Die Polizei RheinBerg sucht jetzt Zeugen und ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. In der Nacht auf Donnerstag (14. April) müssen die Radmuttern an dem Iveco-Lkw gelöst worden sein, vermuten Fahrer und Polizei. Der Lkw habe seit 16 Uhr auf einem frei zugänglichen Firmengelände an der Ferdinandstraße in Bergisch Gladbach unter einer Art Carport gestanden. Am nächsten Morgen startete der Lkw-Fahrer um sieben Uhr die erste Fahrt nach Leverkusen.

Es sei nur dem Zufall zu verdanken, dass der Lkw - insbesondere mit dem aufgeladenen Minibagger - in den Serpentinen der Hauptstraße in Odenthal nicht verunfallte, berichtete die Polizei weiter. Sie sucht nun Zeugen, die in der Nacht auf Donnerstag verdächtige Beobachtungen auf dem Firmengelände gemacht haben.

Hinweise an die Polizei unter der Rufnummer 02202 205-0.

(US)
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