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Leverkusen
"Arena Alaaf" schon vor der Session

Leverkusen. In der Ostermann-Arena soll eine Party Appetit auf den Elften im Elften machen. Von Gabi Knops-Feiler

Nach dem Karneval ist vor dem Karneval. Aber in diesem Jahr hat das Warten auf die tollen Tage schon früher ein Ende, genauer am 10. November, um 19 Uhr. Mit einer bunten, lauten Party können 3500 Narren dann frühzeitig die fünfte Jahreszeit 2018/2019 in der Ostermann-Arena begrüßen und in den Elften im Elften reinfeiern.

Zum ersten Mal werden - ähnlich wie in der Lanxess-Arena - sechs Stunden Karneval pur und ohne Pause geboten. Dabei sind Brings, Höhner, Kasalla, Querbeat, Klüngelköpp, Cat Ballou und Domstürmer. Dazu kommen Redner Bernd Stelter und Guido Cantz sowie das Tanzkorps Luftflotte. Den Besuchern wird aber nicht nur ein hochkarätiges Programm geboten, sondern sie können sich - ebenfalls wie in der Domstadt - dazu selbst verpflegen. Damit die Jecken dennoch mit leichtem Gepäck reisen können, werden gekühlte 10-l-Fässchen angeboten. Nur auf Gläser müssen Besucher - wegen des Glasverbots - verzichten.

"Auf Leverkusen kommt etwas Großes zu", kündigt Jürgen Berg an, einer von drei Karnevalsverrückten, die das Konzept "Arena Alaaf" aus der Taufe gehoben haben. Und er ist überzeugt, dass das Format funktioniert. Auch weil es sich in Gummersbach - der Kreisstadt des Oberbergischen, in der das Wort Karneval beinahe wie ein Fremdwort klang - schon seit Jahren bewährt hat und die Halle dort inzwischen zweimal gebucht werden muss, um die Nachfrage überhaupt befriedigen zu können. Und weil es genau das ist, was sich viele Menschen wünschen: feiern, tanzen, singen, lustig sein und Spaß haben.

Der Termin wurde deshalb so früh gewählt, weil die Gruppen dann nicht alle ausgebucht sind. Und weil er rechtzeitig vor Weihnachten und der Zeit des Sitzungskarnevals liegt. So kommen die Veranstalter keinem Verein in die Quere. "Im Gegenteil", sagt Berg. "Wir laden alle Organisationen ein, in der Arena gemeinsam zu feiern." Ohnehin sind die ersten 30 Minuten auf der Bühne vor dem Beginn ausschließlich für regionale Vereine reserviert.

Innenraum und Ränge sind Gästen vorbehalten. Den Vorteil, den die Halle bietet, beschreibt Georg Boßhammer, Betriebsleiter des Sportparks und unter anderem zuständig für die Halle, so: "Auf allen Plätzen sind die Zuschauer nah am Geschehen und selbst ohne Fernglas voll dabei." Damit das Geschehen noch sichtbarer wird, sind zwei Videoleinwände aufgebaut. Noch dazu werde für gute Licht- und Tonqualität gesorgt.

Berg, der mit rund 30 Helfern die Veranstaltung einschließlich Theke und Catering managen will, verdeutlicht: "Wir legen großen Wert auf Klasse und Güte."

Tickets ab 39 Euro gibt es nur online. Sitzplätze im Oberrang kosten 44, im Innenraum 48 Euro.

http://www.arena-alaaf.de

Quelle: RP
 
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