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Leverkusen
Ausstellung zum Ersten Weltkrieg in der Stadtbibliothek in Wiesdorf

Leverkusen. Eine thematisch bemerkenswerte Doppelausstellung zu Ersten Weltkrieg ist vom 18. bis 26. März in der Stadtbibliothek in Wiesdorf zu sehen. Es geht um die grausame Schlacht von Verdun, Frankreich, 21. Februar bis 20. Dezember 1916. Sie zählt zu den verlustreichsten und besonders sinnlosen Schlachten im Ersten Weltkrieg.

"Divisionen des Deutschen Reiches und Frankreichs standen sich in einem zehnmonatigen grauenvollen und ergebnislosen Stellungskrieg gegenüber", schreibt die Stadt in der Einladung zur Ausstellung. "In der größten Materialschlacht der Kriegsgeschichte - auch die Soldaten galten damals als Material, als Menschenmaterial - verloren rund 800.000 Menschen ihr Leben. Die ,Hölle von Verdun' wurde zum Symbol für die Sinnlosigkeit des Krieges." Darius Andruszkiewicz, der sich seit 25 Jahren mit dem Geschehen in Verdun befasst, habe zahlreiche Exponate aus seinem privaten Archiv für die Ausstellung zusammengestellt.

Der zweite Ausstellungsteil steht unter dem Thema "Frauen in der Fotografie während des Krieges 1914 - 1918". Anna Czempik lenke damit den Blick auf die Frauen in der Zeit des Ersten Weltkrieges", informiert die Stadt."Sie bewahrt und variiert mit ihrer Malerei alte Fotografien und gibt einen Eindruck davon wieder, wie Frauen damals gelebt haben, ,welche Rollen sie erfüllen mussten, während die Männer in diesem unsinnigen, ergebnislosen Krieg kämpften'." Czempik und Andruszkiewicz, stammen aus Polen, leben aber seit mehr als zwei Jahrzehnten in Leverkusen.

Ausstellung vom 18. bis 26. März in der Stadtbibliothek in Wiesdorf, Friedrich-Ebert-Platz.

(US)
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