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Berufsstart Bei Der Kraftverkehr Wupper-Sieg Ag
Azubis werden bei der Wupsi gefordert

Leverkusen. Das Verkehrsunternehmen bietet eine gute Ausbildung - erwartet dafür aber auch gute Leistungen der jungen Berufsanfänger. Von Ina Bodenröder

Wer am 1. August 2016 bei der Kraftverkehr Wupper-Sieg AG (Wupsi) eine Ausbildung beginnen möchte, sollte sich beeilen: Bis Ende Oktober müssen die Bewerbungen derer eingegangen sein, die im nächsten Jahr bei der Wupsi ihren Berufsweg als Fachkraft im Fahrbetrieb, Kaufleute für Verkehrswesen, Kfz-Mechatroniker für Nutzfahrzeugtechnik oder Industriekaufleute beginnen möchten.

Was macht man in diesen Berufen? Die Fachkraft im Fahrbetrieb macht heute weit mehr als Bus fahren. Die Azubis erwerben den Führerschein Klasse D. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt im betrieblichen Teil, der den Fahrdienst, die Verkehrssteuerung, die Einsatzplanung von Personal und Fahrzeugen, aber auch die Unterweisung in Wartung und Instandsetzung der Busse beinhaltet.

Im kaufmännischen Bereich beraten die Fachkräfte die Wupsi-Kunden. Die Bewerber sollten Fachabitur oder einen guten Realschulabschluss haben. Zur Kauffrau für Verkehrsservice lässt sich derzeit Lisa Kugland bei der Wupsi ausbilden. "Die Entscheidung für diesen Beruf fiel spontan auf einer Ausbildungsbörse", berichtet die 23-Jährige. Bereut hat sie es bislang nicht. Sie erhält eine kaufmännische Ausbildung und durchläuft die Abteilungen Marketing, Einkauf, Personalverwaltung und Finanzmanagement. Wichtig ist die Qualifizierung im Kundenmanagement, da dieser Beruf Kundenkontakt mit sich bringt. Die Wupsi sucht Bewerber mit mittlerer Reife oder Abitur.

Die angehenden Industriekaufleute wiederum werden auf allen kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Gebieten eingesetzt. Im letzten Ausbildungsdrittel spezialisieren sie sich auf einen Bereich und können so betriebswirtschaftliche Prozesse im Unternehmen erfassen und steuern. Voraussetzung dafür ist die Fachhochschulreife oder das Abitur.

Für die Instandhaltung der Fahrzeugflotte mit moderner Technik und vernetzten mechanisch-elektronischen Modulen wird derweil der Kfz-Mechatroniker ausgebildet. Einer von ihnen ist Gianluca Gallo. "Der Mathe-Unterricht an der Berufsschule ist sehr herausfordernd", sagt der 17-Jährige. Doch der sichere Umgang mit Formeln ist in diesem Beruf wichtig. "Zum Beispiel zur Berechnung des Fahrantriebs oder der Motorleistung", erklärt Klaus Förster, Ausbildungs- und Werkstattleiter. Diese Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre, Voraussetzung ist ein guter Hauptschulabschluss. Die kaufmännischen Ausbildungen können in drei Jahren absolviert werden. Wie sind die Chancen auf eine Festanstellung? "Das hängt von der Leistung ab", sagt Klaus Förster. In der Vergangenheit hat die Wupsi rund die Hälfte der Mechatroniker und zwei Drittel der Kaufleute nach der Ausbildung übernommen.

Quelle: RP
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