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Leverkusen/Leichlingen
Bahn-Baustelle bringt Fahrpläne durcheinander

Leverkusen/Leichlingen. Tausende Menschen nutzen täglich die Gleisverbindung zwischen Opladen und Solingen. Sie müssen sich in den kommenden Wochen auf Schwierigkeiten einstellen: Die Deutsche Bahn startet jetzt dort Gleisbauarbeiten. Insgesamt werden über 10.000 Meter Schienen erneuert. Die Kosten der Maßnahme betragen fast sieben Millionen Euro.

Seit gestern und bis zum 21. August werden die Gleise erneuert. Während des ersten Bauabschnittes, der bis zum 31. Juli dauern soll, ist der Abschnitt zwischen Solinger Hauptbahnhof und Leichlingen komplett gesperrt; ab August dann das zweite Teilstück zwischen Leichlingen und Opladen. Die Züge der Linie RB 48 werden auf beiden Abschnitten durch Busse (Schienenersatzverkehr/SEV) ersetzt, teilt National Express mit. Das britische Unternehmen betreut die Linien RE7 und RB 48.

Zudem starte und ende während der Baumaßnahme die Linie RB 48 außerplanmäßig am Wuppertaler Hauptbahnhof. "Der Abschnitt zwischen Wuppertal-Hauptbahnhof und Wuppertal-Oberbarmen wird nicht bedient. Die Fahrgäste sollten auf die Linien S7 und S8 ausweichen", heißt es von National Express. Vom 8. Juli bis voraussichtlich zum 9. August startet und endet der RE 7 am Düsseldorfer Hauptbahnhof. "Dort haben Fahrgäste die Möglichkeit, Richtung Köln, Krefeld und Neuss in andere Linien umzusteigen", sagt Daniel Prüfer, Sprecher von National Express. Ab dem 10. August bis zum geplanten Ende der Baumaßnahme am 21. August starte und ende der RE 7 aus Münster/Rheine in Wuppertal-Vohwinkel. "Auf dem Abschnitt zwischen Krefeld Hauptbahnhof und Köln Messe/Deutz verkehrt der RE 7 hingegen nach dem Regelfahrplan."

Auch die Fernverkehrszüge IC und ICE werden zwischen Köln und Wuppertal über Düsseldorf ohne weiteren Halt umgeleitet. Während der Bauarbeiten sind streckengebundene Zeitkarten des VRS-/NRW-Tarifs für die Strecke Wuppertal-Köln auch bei einer Fahrt über Düsseldorf gültig - in den Zügen des Nahverkehrs. Aber: "Es ist zu beachten, dass der Schienenersatzverkehr nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen liegt", rät Prüfer.

Info unter Telefon 0221 139 99 44.

(dora)
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