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Leverkusen
Bahnbrücken: Lebensgefahr durch zerstörte Seile

Leverkusen: Bahnbrücken: Lebensgefahr durch zerstörte Seile
Die Seilverschraubungen sind nicht gerade diebstahlsicher. FOTO: Schütz, Ulrich (us)
Leverkusen. An Campusbrücke und Bahnhofsbrücke dienen Drahtseile als Absturzsicherung. Die filigrane Technik ist gegen gewalttätige Zerstörer wenig widerstandsfähig, was mindestens in einem Fall zu einer lebensgefährlichen Situation führte: Ein durchtrenntes Drahtseil hing neben der Brücke gefährlich weit runter - ausgerechnet in der Nähe einer Oberleitung. Die Stromleitungen der Bahn führen aber eine so hohe Spannung, dass ein Stromschlag einen Meter und mehr überspringen kann. Grundsätzlich hätte ein Passant in Lebensgefahr geraten können, sagen Verantwortliche.

Die Campusbrücke wird deshalb durch die Technischen Betriebe so umgerüstet, dass selbst beim Durchschneiden eines Drahtes nur kurze Seilstücke entstehen. Die Stromschlaggefahr soll so gebannt werden, berichtet TBL-Chef Wolfgang Herwig. Auch die Drahtseile an der Bahnhofsbrücke müssen umgerüstet werden. Dies koste einen "niedrigen vierstelligen Betrag", sagte Bahnstadt-Chefin Vera Rottes.

(US)
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