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Leverkusen
Bahnstadt eröffnet Bolz-und Skateanlage

Leverkusen: Bahnstadt eröffnet Bolz-und Skateanlage
Mit "Flügen" durch die Halfpipe wurde gestern die neue Skate- und Bolzanlage in der Neuen Bahnstadt Opladen eingeweiht. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Überwiegend Lob, aber auch Kritik gab es, als gestern die Bolz- und Skateranlage für Skater, Inline- und BMX-Fahrer in der Neuen Bahnstadt Opladen offiziell freigegeben wurde. Von Gabi Knops-Feiler

Der Platz, insgesamt 700 Quadratmeter groß und errichtet zum Preis von rund 220.000 Euro, liegt auf einem künstlichen Hügel unmittelbar am Gewerbegebiet und in der Nähe der künftigen Fachhochschule. Zur Anlage gehört ein mit Gittern geschlossenes multifunktionales so genanntes "Omni-Stadion" für Fußball und Street-Basketball.

In der benachbarten Beton-Schüssel und auf den umliegenden Hindernissen und Schikanen können Skater nach Herzenslust springen oder sliden: auch nachts, denn die Anlage ist beleuchtet. Im nächsten Frühjahr werden Rasenflächen angelegt und robuste Sitzblöcke aufgestellt, so dass sich für Zuschauer ebenfalls gute Möglichkeiten bieten. Schon während der zurückliegenden, sechsmonatigen Bauzeit bestand eine rege Nachfrage von Jugendlichen aus dem gesamten Stadtgebiet. Gestern wurde der Park als letzter Baustein am Grünen Kreuz endlich auch offiziell zur Nutzung durch Oberbürgermeister Uwe Richrath, Bahnstadt-Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Hebbel, Bezirksvorsteher Rainer Schiefer und Bahnstadt-Chefin Vera Rottes freigegeben. Richrath betonte, das Umfeld sei ideal und eine tolle Ergänzung für viele junge Menschen in der Stadt.

Ebenfalls positiv bewertet Lothar Schmitz, Leiter Fachbereich Stadtgrün und mit der Pflege beauftragt, die neue Einrichtung. Spielplätze für Kinder gebe es genügend, aber Möglichkeiten für Jugendliche seien bisher rar gewesen. Auf dem neuen, einzigartigen Gelände könnten sie nun lärmen, so viel sie wollten, denn es seit weitab von jeder Wohnbebauung. Voraussichtlich wird die vom TÜV abgenommene Anlage von rund 60 Jugendlichen aktiv genutzt werden. Die beiden BMX-Fahrer Jan Berger (40) und Martijn Snelling Berg (31) zeigten, wie's geht. "Cool, dass die Stadt Leverkusen diese Anlage gebaut hat", sagte Snelling Berg. Zugleich äußerte er Kritik, weil der gesamte Boden um den Pool zwei Prozent Neigung habe. Das wiederum könnte gerade für BMX gefährlich werden, wenn diese nur auf einem Rad fahren würden. Mit dem Neubau ist ein gewünschter Ersatz für die weggefallene Skateanlage an der Bismarckstraße entstanden. Die Planung wurde vom Skateverein Leverkusen angestoßen und gemeinsam mit dem für Planung und Bauausführung beauftragten Stefan Karl, Prokurist der Neuen Bahnstadt, realisiert. Die Vereinsmitglieder sagten zu, regelmäßig nach dem Rechten zu sehen und Schmutz zu beseitigen.

Quelle: RP
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