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Leverkusen
Bahnstadt: Portugiesisches Restaurant will im August eröffnen

Leverkusen. Schritt für Schritt geht es voran in der Neuen Bahnstadt Opladen. Einen persönlichen Eindruck davon wollten sich zwanzig Bürger verschaffen, die sich mit Matthias Welpmann, dem Umweltmanager der nbso GmbH (neue Bahnstadt Opladen), zur ersten Sommerführung auf dem Gelände trafen. Gleich der erste Hinweis am Treffpunkt, am Fuß der Campusbrücke an der Werkstättenstraße: Ein portugiesisches Restaurant will in dem Büro- und Ärztehaus bereits im August eröffnen. Von Siegfried Grass

Die Werkstättenstraße, derzeit teilweise wegen Leitungsarbeiten gesperrt, wird gerade in ihren Endzustand versetzt. Beim Ausblick auf die Westseite (Bahnhofseite), erläuterte Welpmann, dass hier in den nächsten Monaten und Jahren noch die meiste Arbeit zu verrichten sei (Verlegung der Gütergleisstrecke und neue Wohngebäude). Vor allem suche man noch nach Investoren direkt an der Werkstättenstraße.

Und so kam auch gleich die Frage, warum in der Deutschen Plasser es lediglich nur ein Unternehmen auf dem ehemaligen Bahngelände gebe, das einen direkten Bahnanschluss habe. "Das haben wir uns natürlich auch gefragt und gewünscht, dass noch mehr Firmen diesen Standortvorteil sehen", klärte Welpmann auf, "doch es habe sich leider niemand gefunden."

Durchweg gab es positive Kommentare der Besucher zum nbso-Konzept, die genau wissen wollten, wo demnächst die neue Bahnallee verlaufen werde. Später wies der nbso-Mitarbeiter darauf hin, dass die nord-südliche Fahrradtrasse inzwischen an die Lützenkirchener Straße angebunden sei. Eine Aufschüttung und ein entsprechender Weg bieten den Zweiradfahrern inzwischen einen direkten Weg durchs neue Quartier bis zur Campusallee und weiter bis zur Quettinger Straße. Das Studentenwohnheim ist im Rohbau bis zur vierten Etage hochgezogen, 60 Appartements, gebaut vom Kölner Studentenwerk, werden hier noch vor der Fertigstellung des Campus der Kölner Fachhochschule bezogen. Wer die Bahnstadt komplett erleben will, so gab Welpmann noch einen Tipp, sollte in fünf bis acht Jahren wiederkommen: "Dann müsste alles fertig sein." Übrigens: Der Internetanbieter Google ist mit seinem Kartendienst der Zeit voraus: Das "Restaurant casa Portuguesa" ist bereits auf "Google Maps" an der Werkstättenstraße/Bahnstadtchausse vermerkt. Andererseits: "Google Earth" zeigt in seiner Gesamtsicht noch die Fotos von den alten Hallen des Ausbesserungswerks, wo schon längst die neuen Wohngebäude stehen.

Quelle: RP
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