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Leverkusen
Balkantrasse soll ab 2017 um 850 Meter verlängert werden

Leverkusen. Nachdem vor knapp zwei Jahren der erste Abschnitt vollendet wurde, nehmen nun die Planungen von Teil 2 der Balkantrasse konkrete Formen an. Nach derzeitigem Stand könnte damit im nächsten Jahr begonnen werden - sollten die notwendigen Gelder im Etat und von der Bezirksregierung bereitgestellt werden.

Um den auf Leverkusener Stadtgebiet von Burscheid bis Imbacher Weg bereits ausgebauten Geh- und Radweg bis zum Opladener Bahnhof zu verlängern, sind 170.000 Euro eingeplant. Weitere 75.000 Euro wurden für das Herrichten von Brückenbauwerken veranschlagt. Von der Bezirksregierung erhoffen sich die Verantwortlichen eine 70-prozentige Förderung der Maßnahme. Die Entfernung von Oberleitungen im Bereich des Weges durch die Bahn (die erst nach Inbetriebnahme der neuen Gütergleisstrecke vorgenommen werden kann), soll mit 200.000 Euro zu Buche schlagen, die aus Mitteln vom 1. Bauabschnitt finanziert werden sollen.

Insgesamt beläuft sich der noch auszubauende Bereich auf 850 Meter. Wie im bereits fertigen Teil soll die Breite des Weges vier Meter betragen, daneben sind rund 1,5 Meter breite Bankette vorgesehen. Eine Beleuchtung soll es nicht geben. Zwar habe die Stadt auf Wunsch des Fördervereins der Balkantrasse sowie des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub geprüft, ob im Bereich der Rennbaumstraße eine zusätzliche Anbindung zur Balkantrasse geschaffen werden könnte. Dies sei zwar trotz großer Höhenunterschiede und beengter Situation theoretisch über eine Rampe möglich. Es würde aber Kosten von rund einer Million Euro aufwerfen. Daher wurde dieser Plan aufgegeben.

Über die Pläne entscheiden am Dienstag, 19. April, die Politiker der Bezirksvertretung II (zuständig unter anderem für Opladen) in ihrer Sitzung.

(rz)
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