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Leverkusen
Bauunternehmer Giesbert Hohns starb 90-jährig

Leverkusen. Er hat in Leverkusen Baugeschichte geschrieben. Giesbert Hohns starb am letzten Montag im Alter von 90 Jahren.

Nach seinem Studium wollte er eigentlich beim Wupperverband anfangen. Aber er wurde im Familienbetrieb Wilhelm Hohns KG gebraucht, und so übernahm der Diplomingenieur die Opladener Baufirma an der Düsseldorfer Straße, die 1958 aus der Innenstadt in die Fixheide zog. Dort stiegen die Söhne bis zur Schließung 2005 in das Familienunternehmen ein. Hohns engagierte sich in seinem Stadtteil, unter anderem bei den Schützen. 2014 nahm er sich vor, die Firmengeschichte chronologisch niederzuschreiben. In vielen Ordnern hatte er Pläne und Fotos sämtlicher Bauvorhaben abgeheftet und damit ein privates Archiv Leverkusener Baugeschichte angelegt. Die Unterlagen ließ er von Stadthistoriker Reinhold Braun einscannen.

Das Seelenamt für Giesbert Hohns wird am Dienstag, 19. Januar, um 10 Uhr in St. Remigius gehalten, die Beisetzung ist um 11 Uhr auf dem Friedhof Birkenberg.

(mkl)
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