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Leverkusen
Bayer baut Flüchtlingshilfe aus

Leverkusen. Der Bayer-Konzern engagiert sich weiterhin in Sachen Zukunftsperspektiven für Flüchtlinge: In Berlin initiiert das Unternehmen jetzt zwei weitere Projekte.

Nummer eins: Seit dem 1. April bietet Bayer das sechsmonatige Kursprogramm "Integration now" zur Vorbereitung auf eine kaufmännische Berufsausbildung an. Ein Programm für Flüchtlinge, die sich für eine naturwissenschaftliche Ausbildung interessieren, soll folgen. Dabei kooperiert Bayer mit dem Oberstufenzentrum Bürowirtschaft II (OSZ) in Berlin, das den Berufsschulunterricht in der regulären Ausbildung von Bayer innehat. Dabei werden jährlich 24 junge Flüchtlinge auf eine kaufmännische Berufsausbildung vorbereitet. In dem sechsmonatigen Kursprogramm erhalten die zwölf Teilnehmer pro Durchgang drei Monate lang intensiv Deutschunterricht und mehrwöchige Schulungen in den Bereichen berufliche Orientierung, Soft-Skills und IT. Dazu kommt ein mindestens zweimonatiges kaufmännisches Praktikum bei Bayer in Berlin, heißt es vom Konzern.

Nummer zwei: Bei "OSZ on Tour" fördern lokale Unternehmen mit den Oberstufenzentren der Stadt die Berufsorientierung junger Flüchtlinge. Sechs Unternehmen bieten dabei Exkursionen für je 20 Flüchtlinge aus Willkommensklassen der Berliner Oberstufenzentren zu sich an, bei denen die angebotenen kaufmännischen Ausbildungsberufe vorgestellt werden.

In Leverkusen richtet der Bayer-Konzern seit Oktober einen viermonatigen Aufbaukurs zur Berufsvorbereitung für jeweils 20 junge Flüchtlinge pro Durchgang aus (wir berichteten). Und: Der Konzern gewährt den Mitarbeitern Freistellungs-Tage, wenn sie in der Flüchtlingshilfe aktiv sind.

(LH)
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