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Leverkusen
Bayer schult 100.000 Mitarbeiter mit Videospiel

Leverkusen. Um seine Mitarbeiter in vermeintlich trockenen Themen wie Datenschutz oder Kartellrecht zu schulen, geht der Chemiekonzern ungewöhnliche Wege. Mithilfe eines Videospiels wollen die Verantwortlichen über 100.000 Mitarbeitern ihre Verhaltensgrundsätze vermitteln. "Wir haben den Anspruch, Compliance, Innovation und Emotion effektiv zu verknüpfen. Das Videospiel bietet didaktisch völlig neue Möglichkeiten", begründet Bayer-Compliance-Chef Thomas Pfennig die Aktion des Unternehmens.

In über zehn Level müssen sich die Mitarbeiter aus ihrer Sicht etwaigen Problemen in der Firma stellen und aus mehreren Möglichkeiten die richtige Verhaltensweise auswählen. Neben dem Thema Datenschutz werden dabei die Gebiete Außenhandel, Fairness am Arbeitsplatz, Kartellrecht sowie Anti-Korruption behandelt.

Die Compliance-Spezialisten Hélène Arnaud und Sandra Kurth haben das Spiel in Gemeinschaft mit der Firma Fabula Film und dem Tüv Rheinland entwickelt. Dabei dienten ihnen Bayer-Mitarbeiter aus 20 Ländern als Schauspieler. Diese sollten außerdem aus allen Sparten des Unternehmens kommen und einen Querschnitt der Bayer-Belegschaft bilden, sei es hinsichtlich ethnischer Herkunft, Alter oder Geschlecht. Ende letzten Jahres wurden dann die Videoaufzeichnungen gedreht.

Die Markteinführung findet in den nächsten Tagen zusammen mit einer Kommunikationskampagne und einem amüsanten Making-of-Video statt.

(mp)
 
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