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Leverkusen
Bedarf an Sporthallen steigt

Leverkusen. Die Leverkusener werden immer mehr und immer sportlicher. Parallel prognostiziert das statistische Landesamt einen Bevölkerungszuwachs auf gut 170.500 Einwohner bis 2030, und parallel dazu soll die Zahl der aktiven Sportler in der Stadt von derzeit 116.000 um 13 Prozent steigen. Allerdings bleibe die Zahl der Aktiven in Vereinen (derzeit rund 40.000) auf gleichem Niveau. Sprich: Sport wird voraussichtlich in verstärktem Maße außerhalb der Vereine betrieben, in Parks oder auf Bolzplätzen. Es zeichnen sich Zuwächse bei Fußball, Tanzen, Gymnastik und Leichtathletik ab. Dagegen sollen Tennis und Basketball schrumpfen.

So skizziert es der Sportstättenentwicklungsplan. Im Betriebsausschuss Sportpark legte der Stadtplaner Prof. Werner W. Köhl dar, dass in Leverkusen die Grundversorgung für Schulen und Vereine abgedeckt sei. Dass aber auch alles erhalten werden müsse, um nicht eventuell einen nachhaltigen Schaden an der sportlichen Infrastruktur in der Stadt heraufzubeschwören.

Gemäß der Prognosen werde sich in den nächsten Jahren der Platzbedarf deutlich erhöhen: am deutlichsten bei Sporthallen und Gymnastikräumen. "Ein erster Schritt wird daher die Überprüfung der Hallenbelegungen sein, um nach möglichem Optimierungspotenzial zu suchen", sagt Sportpark-Leiter Georg Boßhammer. Außerdem sollen Möglichkeiten gesucht werden, um Angebote, die nicht zwangsläufig in Hallen stattfinden müssen, anderweitig unterzubringen. Boßhammer denkt etwa an Jugend- oder Gemeindehäuser, in denen eventuell Gymnastikkurse angeboten werden könnten.

(rz)
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