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Leverkusen
Bei Orifarm verlieren 41 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz

Leverkusen. Der Arzneimittelimporteur Orifarm gibt seinen Standort in der Fixheide weitgehend auf. Es werden 30 Vollzeitstellen gestrichen. Davon sind 41 Mitarbeiter betroffen, teilte das Unternehmen gestern mit. Die Leverkusener Unternehmensfiliale reduziert sich jetzt auf Büros, die aber ebenfalls in der Fixheide liegen werden.

Orifarm verlagert nach eigener Angabe die Aufgaben der Produktionsplanung, den Druck der Beipackzettel und einen Großteil der deutschen Logistikprozesse an den tschechischen Standort Hostivice bei Prag. Diese Entwicklung hatte sich nach Insiderangaben längst abgezeichnet.

Die Geschäftsführer Martin Lisker und Erik Sandberg ließen sich gestern in der Pressemitteilung so zitieren: "Wir wissen, dass der Verlust eines Arbeitsplatzes schmerzlich ist. Wir wollen diesen Schritt daher so sozialverträglich wie möglich gestalten." Eine übliche Formulierung in solchen Fällen.

Bis März 2014 hatte der in der Fixheide angesiedelte Unternehmensteil noch unter "Pharma Westen" firmiert. Schon im Februar 2012 hatte Pharma-Westen angekündigt, seine Produktion nach Tschechien zu verlagern und deshalb in Leverkusen 530 Mitarbeiter zu entlassen. Seit 2005 produziere die Orifarm-Gruppe in Tschechien und habe dort 2012 alle Produktionsaktivitäten aus Dänemark, Deutschland und Tschechien zusammengeführt, hieß es gestern. Europaweit beschäftigt das Unternehmen nach eigener Angabe mehr als 1000 Mitarbeiter.

(US)
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