| 15.40 Uhr

Pläne für 2017
Bergisch Gladbacher VR Bank und Volksbank Leverkusen fusionieren

Leverkusen. Mitte 2017 wollen die Leverkusener Volksbank Rhein-Wupper und die VR Bank eG Bergisch Gladbach zu einem Unternehmen verschmelzen. Mitarbeiterabbau ist nicht geplant. Die Zentrale wird Gladbach sein. Von Ulrich Schütz

Die neue Lev-GL-Bank wird über 415 Mitarbeiter verfügen: Für die Bergisch Gladbacher Bank arbeiten heute 280 Beschäftigte, für die Rhein-Wupper-Volksbank 135. Kündigungen oder Personalabbau stehe nicht im Focus der Fusionsverhandlungen, betonte der Opladener Volksbank-Vorstand Hans-Joerg Schäfer am heutigen Donnerstag. "Wir brauchen jeden Mitarbeiter, die Aufgaben (etwa EU-Auflagen) werden immer größer."

Die gemeinsame Bilanzsumme erreicht 1,9 Milliarden Euro (davon VR Bank: 1,2 Milliarden), sagte Schaefer. Die Institute haben gemeinsam rund 100.000 Kunden. Das Filialnetz (15 Zweigstellen der VR Bank, 9 der Volksbank Rhein-Wupper) soll unverändert bleiben. Die im Stadtteil Opladen beheimatete Volksbank hat in Leverkusen, Langenfeld und Leichlingen Zweigstellen.

Die Fusion könnte im Mitte 2017 rechtlich vollzogen werden, wenn im Juni nächsten Jahres die Vertreterversammlungen der heutigen Geldinstitute zustimmen werden. Nach der technischen Vernetzung der Banken wird der Opladener Vorstand vorwiegend in der neuen Zentrale in Bergisch Gladbach sitzen.

Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Pläne für 2017: Bergisch Gladbacher VR Bank und Volksbank Leverkusen fusionieren


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.