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Leverkusen
Besucher standen beim "Gesundheitstag" Schlange

Leverkusen. Wie sich Ziele durch Motivation und Durchhaltevermögen realisieren lassen, was der Körper einem sagen will und wie ein gesundes Altwerden möglich ist - das waren nur drei der Aspekte, die Mediziner und Dr. Britta Siegers, achtfache Paralympics-Siegerin, bei Vorträgen rund um das Thema Gesundheit im "Forum" aufgriffen. Von Gabi Knops-Feiler

Neben Theorie von A bis Z gab es beim "Leverkusener Gesundheitstag" am Samstag auch jede Menge Praxis. In langen Schlangen warteten die Besucher geduldig, bis sie etwa ihre Lungenfunktion, ihren Nasen- oder Blutdruck messen lassen konnten. Am Ende stand eine Antwort auf die Frage: "Wie steht es um meine körperliche Verfassung?" Dafür wurden persönliche Daten wie Alter und Gewicht mit den ermittelten Daten kombiniert und ausgewertet.

Viele Besucher nutzen das Angebot, die Ergebnisse direkt mit den Ärzten zu besprechen. Der Opladener Internist Dr. Martin Reuter riet beispielsweise einer 65-jährigen Frau, ihren viel zu hohen Blutdruck dringend kontrollieren zu lassen. Bei Esther (19), die gerade ihr Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) auf dem Opladener Naturgut Ophoven absolviert, hatte er nichts auszusetzen. "Sie sind topfit, alle Werte sind gut", lobte er.

Statt der Vitalfunktionen ließen andere am Gesundheitsparcours ihre Fitness oder Rückenmuskeln überprüfen. Petra Dieckow (57) aus Duisburg war zu Gast in Mathildenhof. Beim Check von Rücken- und Bauchmuskulatur erfuhr sie, dass sie an den Bauchmuskeln arbeiten sollte. Durch gute Stabilität der Bauchwand ließen sich Rückenprobleme vermeiden, erklärte Trainer Dominik Goldberg.

Rund 40 Aussteller informierten über Produkte oder Programme. Im Foyer im "Forum" hatte unter anderem der Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie (VGS) seinen Stand aufgebaut. Dort riet Trainerin Meike Mayer zum Training auf dem Mini-Trampolin. Beim "Rebounding" regelmäßig abzuheben, bereite nicht nur Spaß, sondern verbrauche auch Kalorien, halte fit und trainiere die tiefe Muskulatur in Beinen, Rumpf und Beckenboden.

Ebenfalls dabei: das "Allergiemobil" des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB). Wer wollte, konnte dort bei Bettina Burghardt die Fließgeschwindigkeit der Luft in den Bronchien testen lassen. Vielen Menschen sei nicht bewusst, dass Kurzatmigkeit im Zusammenhang mit einer Allergie stehe, sagte sie. "Etagenwechsel" heiße das Phänomen, wenn der Heuschnupfen eine Etage tiefer in die unteren Atemwege wandere und zu asthmatischen Beschwerden führe. Zwei Personen habe sie am Vormittag bereits zum Arzt geschickt, sagte die Beraterin.

Quelle: RP
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