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Leverkusen
Beton fürs Gotteshaus: Jugendkirche eingeweiht

Leverkusen: Beton fürs Gotteshaus: Jugendkirche eingeweiht
Oberbürgermeister Uwe Richrath (vorne links) feierte mit bei der Wiedereröffnung der Jugendkirche in der Opladener Fußgängerzone. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Ein moderner Eingang zur Aloysiuskiche, renovierte Räume im JuLe-Café: Der Umbau des Kirchengebäudes dauerte eineinhalb Jahre. Von Julia Brestrich

"Jugendkirche ist ein Ort, an dem ganz verschiedene Typen und Charaktere von Jugendlichen zusammenkommen": Worte von Pfarrer Michael Ottersbach in der feierlichen Wiedereröffnungsmesse der Jugendkirche Leverkusen. Vergangenen Sonntag fanden sich Mitglieder des "JuLe"-Teams, Umbauhelfer und andere Interessierte in der Aloysiuskapelle zusammen um nach ungefähr eineinhalb Jahren Umbau nun endlich die renovierte Jugendkirche einzuweihen. Auch Oberbürgermeister Uwe Richrath war anwesend.

Beton trifft auf historischen Backstein: Der moderne Anbau am Eingang der Aloysius-Kapelle sticht sofort ins Auge. FOTO: Uwe Miserius

Die wichtigste Veränderung ist schon von außen erkennbar. Am Eingang der Kapelle ist ein moderner Anbau errichtet worden, die gleichzeitig Zugang in die Kirche und zum Jugendcafé bietet. "Durch eine Wendeltreppe wird eine Verbindung zwischen Kirche und Jugendcafé geschaffen, was auch zugleich ein Zeichen dafür ist, dass man beides nicht separat betrachten sollte", erläuterte Michael Ottersbach. Auch das Café selber und die umliegenden Räume wurden renoviert. Aus dunklen Kellerräumen sind helle und freundliche Räumlichkeiten entstanden, in denen die Jugendlichen, aber auch Andere ihre Zeit verbringen können.

Darüber hinaus kam es auch zu einer neuen Gestaltung des Kircheninnenraums. Durch variierbare, angebrachte Lichter, kann der Raum von nun an individuell gestaltet werden.

Oberbürgermeister Uwe Richrath zeigte sich erfreut über das Projekt: "Ich finde, es ist ein gelungenes Konzept mit einer gelungenen Architektur", betonte er, "dieser Ort vermittelt für die Jugendlichen eine Art Stabilität und zugleich Offenheit, und das finde ich heutzutage sehr wichtig."

Auch die Jugendlichen selber, sind begeistert von dem Ergebnis. Stefan Kebber, Linda Chicava und Kevin Kiewell sind ehrenamtlich in der Jugendkirche tätig und haben den Verlauf des Projektes miterlebt. "Durch den Umbau ist hier eine ganz neue Atmosphäre entstanden, man fühlt sich direkt viel willkommener", lobte Kevin Kiewell.

"Ich persönlich, und ich denke das geht auch den anderen so, habe wirklich großen Respekt davor, was unsere Jugendreferenten Kirsten und Katharina und Pfarrer Ottersbach hier geleistet haben", fügte Linda Chicava an, "auch wenn es manchmal mit viel Stress verbunden war, haben sie viel Arbeit hier reingesteckt, und das hat sich wirklich gelohnt."

Die Umbaumaßnahmen in der Kirche in der Opladener Fußgängerzone hatten, laut Michael Ottersbach ein besonderes Ziel: "Wir wollten einen Ort der Begegnung schaffen, mit dem sich junge Menschen identifizieren können, und ich denke und hoffe, dass wir damit zumindest das Fundament für solch einen Ort geschaffen haben."

Quelle: RP
 
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