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Leverkusen
Betrugs-Opfer sollen ihr Geld zurückerhalten

Leverkusen. Die Firma Western Union entschädigt Kunden, die als Opfer von Betrugsdelikten Zahlungen via Western Union geleistet haben. Dies teilten gestern sowohl das Bundeskriminalamt als auch die Polizei Rhein-Berg mit.

Nach Ermittlungen der US Federal Trade Commission, dem Department of Justice und des US Postal Service stimmte Western Union zu, Entschädigungszahlungen in Höhe von insgesamt 586 Millionen Dollar zu leisten. Dies gilt für Delikte, die im Zeitraum von Januar 2004 bis zum 19. Januar vergangenen Jahres begangen wurden. Die Ansprüche können der Polizei zufolge noch biszum 12. Februar geltend gemacht werden.

"Geschädigte werden durch die mit der Verwaltung beauftragte Kanzlei Gilardi&Co, LLC postalisch angeschrieben", heißt es in der Pressemitteilung. Ihnen werde ein teilausgefülltes Formular zur Anspruchgeltendmachung zugesendet. "Hierbei handelt es sich nicht um einen neuerlichen Betrugsversuch", stellt die Polizei klar.

Auch Geschädigte, die ihre Ansprüche bislang nicht geltend gemacht haben, können dies demnach bis zum Stichtag online tun. Die anschließende Prüfung durch das US-Justizministerium könne bis zu einem Jahr dauern, heißt es.

Weitere Informationen und alle notwendigen Formulare sind zu finden unter www.westernunionremission.com

(rp)
 
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