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Leverkusen
Bierbörse: Meine Herren, es ist angerichtet

30 Leverkusener gratulieren der Bierbörse
30 Leverkusener gratulieren der Bierbörse FOTO: RP
Leverkusen. Veranstalter Werner Nolden gibt sich sehr optimistisch: "Wir laufen Gefahr, dass es bei dieser Bierbörse nicht regnet", sagt der Pattscheider. Derweil richten die über 100 Bier- und Essensstandbetreiber alles für die morgige Eröffnung her. Von Ulrich Schütz

Gestern auf der Schusterinsel: Das Zirkuszelt steht, die Bühne ist im Aufbau, auf der Hauptwiese und auf der Kastanienallee werden die Bierstände parat gemacht. Es herrscht Betrieb, und es läuft überall störungsfrei, schließlich ist noch kein schwerer Bieranhänger samt Zugfahrzeug im Schlamm versunken, wie es in anderen Jahren war. "Wir liegen gut im Rennen", bestätigt Veranstalter Nolden. Oft schaut er auf seine Wetter-Vorhersageprogramme. Sie zeigen ihm für die fünf Veranstaltungstage trockenes Wetter an. Na ja, da hat Bierbörsen-Nolden wahrscheinlich eine andere Wetter-App als unsere Redaktion. Wir wünschen viel Glück.

Die 30. Bierbörse Opladen ist laut Veranstalter die "größte und älteste Bierbörse der Welt". Zum runden Geburtstag will der Pattscheider Unternehmer Nolden besondere Glanzpunkte setzen: Morgen wird zum Start die kölsche Band "Cat Ballou" den musikalischen Reigen im Zirkuszelt eröffnen. Vorher sollen Oberbürgermeister Uwe Richrath und der "Meister" Guildo Horn um 19 Uhr das erste Fass anschlagen. Spätestens um 20.50 Uhr werden sich die Besucher auf der Kastanienallee und am Wupperufer aufstellen. Nolden, der ja auch die Kölner Lichter organisiert, spendiert ein musiksynchrones Feuerwerk.

Achtung, diesmal falsche Stelle: Diese vier Freiluft-Urinale werden wieder versetzt. Hier am Wupperufer nahe der Raoul-Wallenberg-Straße sollen jede Menge Besucher stehen, um Donnerstagnacht das musiksynchrone Jubiläumsfeuerwerk genießen zu können. FOTO: Ulrich Schütz

An allen fünf Veranstaltungstagen wird kein Eintritt erhoben. Allerdings soll es dieses Mal an den Eingängen besonders intensive Personenkontrollen geben. Glasflaschen mussten schon immer abgegeben werden, doch jetzt sind auch große Handtaschen und Rucksäcke verboten. Darauf weist Nolden mit Warnschildern und international verständlichen Bildern hin. Dass es durch die Rheinbrücken-Vollsperrung ab Donnerstag zum Besucherrückgang kommen wird, glaubt Nolden eigentlich nicht, "aber auf den innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen wird es sicher eng werden", warnt er. Und aufgepasst: Im Umfeld der Bierbörse gibt es Straßensperrungen und neue Halteverbote.

Öffnungszeiten: Donnerstag: 18 bis 24 Uhr, sonst: 15 bis 24 Uhr.

Schnell noch frischen Wupper-Fisch, bevor der Urinanteil im Wasser steigt, dachte sich gestern vermutlich dieser Angel. FOTO: Schuetz ulrich
Quelle: RP
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