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Leverkusen
Bund fördert städtischen Plan gegen Abgase

Leverkusen. Die Stadt wird aus Bundesmitteln bei ihren kommunalen Bemühungen zur Bekämpfung von Diesel-Abgasen unterstützt. Gestern erhielt die Stadtverwaltung einen von bundesweit 60 Förderbescheiden aus dem Bundesverkehrsministerium. Der Leverkusener Förderantrag hat einen Umfang von 100.000 Euro, heißt es aus dem Rathaus.

Welche Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität konkret bezahlt werden sollen, steht nach Angaben der Pressestelle der Stadt noch nicht fest. Mit Hilfe eine exteren Büros will die Stadt jetzt einen Masterplan erstellen, der konkrete Vorhaben auf der Grundlage des vom Rat beschlossenen Klimaschutzkonzepts und des Luftreinhalteplans auflistet. Denkbar seien beispielsweise Maßnahmen zur Abgas-Optimierung des städtischen Fuhrparks, zur Modernisierung der Busflotte oder ein Ausbau des Radwegenetzes, sagte Stadtsprecherin Heike Fritsch. "Der Masterplan ist für viele der geplanten Maßnahmen die Voraussetzung, um in die konkreten Förderungen der Einzelprojekte einzusteigen, die ab Mitte 2018 seitens des Bundes erfolgen sollen", so Fritsch weiter.

(bu)
 
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