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Leverkusen
CDU verlangt durchgehende Bad-Öffnung

Freibäder im Bergischen Land
Freibäder im Bergischen Land FOTO: Ralph Matzerath
Leverkusen. "Das Opladener Schwimmbad in der Talstraße ist während der Sommerferien 2015 durchgehend von 6.30 bis 18 Uhr, bei hohen Besucherzahlen anlassbezogen länger geöffnet. Wie in den Jahren zuvor wird der kombinierte Besuch von Hallen- und Freibad ermöglicht." Diesen Antrag haben CDU, Grüne und Opladen Plus an den Stadtrat gestellt.

Die Politiker reagieren damit auch auf die massiven Proteste der Badbesucher in den vergangenen Tagen. Das Ratsbündnis fordert noch mehr: "Sollte es nach dem geplanten Ende der Freibadsaison noch Sommerwetter geben, so bleibt das Freibad auch über das Saisonende hinaus geöffnet." Für 2016 soll die Stadt beauftragt werden, eine organisatorische Lösung zu erarbeiten, die eine durchgehende, verlässliche Öffnung des Freibades während der Freibadsaison sicherstelle.

Begründung der Ratsvertreter: Nach der Schließung der Freibäder in Rheindorf und in Schlebusch (Freibad Auermühle) zähle das Hallen- und Freibad Talstraße zu den wesentlichen "weichen" Standortfaktoren in Leverkusen. Dies müsse beachtet werden. Die Politiker begrüßen zwar die Sparbemühungen des städtischen Sportparks, aber so wie es jetzt laufe, sei dies nicht wünschenswert. Das Bad sei bereits mehrfach, trotz sonnigen Wetters, geschlossen gewesen.

CDU, Grüne und Opladen Plus verweisen auch darauf, dass viele Kinder und Jugendliche mit ihren Familien "einen großen Teil, wenn nicht sogar die ganzen Sommerferien" in Leverkusen verbringen.

Die Öffnungszeit ab 6.30 Uhr öffnet zudem Frühschwimmern die Möglichkeit, ihrem Hobby in den Sommerferien auch in den gewohnt frühen Morgenstunden nachgehen zu können.

 
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