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Leverkusen
Chempark: Zehn Firmen gehen auf die Suche nach mehr Energieeffizienz

Leverkusen. Vor Jahrzehnten hätte es wohl geheißen: "Firmen im Bayer-Werk wollen Strom sparen". Heute sind Namensgebungs-Experten viel weiter. "Energieeffizienz-Netzwerk@Chempark" nennt sich die von Currenta und neun weiteren Unternehmen aus der Taufe gehobene Initiative. Mit von der Partie sind Bayer AG - samt Pharmaceuticals und Crop Science -, Covestro, Lanxess, Saltigo, Ineos in Köln, Kronos Titan und AkzoNobel.

Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach Möglichkeiten, die Energieeffizienz an den drei Niederrheinstandorten zu steigern, sprich: Sie wollen Maßnahmen, die Einsparpotenziale versprechen, entwickeln, bewerten, umsetzen. Bereits im Vorfeld der Gründung seien Ziele und Regeln der Zusammenarbeit abgestimmt worden. So wurde etwa Currenta als Netzwerkträger bestimmt. Damit obliegt dem Chempark-Betreiber zum Beispiel die Moderation zwischen den Beteiligten sowie der Informationsaustausch mit der Koordinierungsstelle der nationalen Initiative, an die nun in einem ersten Schritt ein gemeinsam zu schnürendes Maßnahmenpaket und ein gemeinsames Einsparziel gemeldet werden sollen.

Grundlage des neuen Netzwerks ist eine nationale Initiative von Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden. Durch sie sollen 500 Netzwerke ins Leben gerufen werden, um bis 2020 rund fünf Millionen Tonnen Treibhausgas (75 Petajoule Primärenergie) einzusparen. "Wir begrüßen es sehr, dass Politik und Wirtschaft diese flexible, aber auch verbindliche Möglichkeit zu mehr Energieeffizienz und Klimaschutz gefunden haben. Jetzt freuen wir uns auf den noch intensiveren Austausch mit unseren Netzwerkpartnern", erklärt Currenta-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken.

(rz)
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