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Leverkusen
Commerzbank gewinnt in Leverkusen 530 neue Kunden

Leverkusen. Der Leiter der Wiesdorfer Commerzbank-Geschäftsstelle, Rafael Barchanski, bestätigt den bundesweiten positiven Trend seines Kreditinstituts auch für Leverkusen: "Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück." Von Siegfried Grass

Neben der Dependance am Wiesdorfer Platz mit zwölf Mitarbeitern (einer von 35 großen Commerzbank-Filialen in Nordrhein-Westfalen) betreuen auch vier Mitarbeiter in Schlebusch und sechs in Opladen die rund 22.000 Kunden in der Stadt.

Neuausrichtung Dabei profitiert die Bank auch von ihrer Neuausrichtung nach der Fusion mit der Dresdner Bank im Jahr 2011 - 44 neue Kunden habe man durchschnittlich pro Monat gewinnen können. "Netto sind das 530 neue Kunden im Jahr", erläutert Rafael Barchanski. "Das Neugeschäft mit Konsumentenkrediten beträgt knapp 3,7 Millionen Euro."

Eigentum Auch das Eigentum stand bei den Commerzbank-Kunden hoch im Kurs: "Insgesamt haben wir Immobilien im Wert von über 25,4 Millionen Euro finanziert."

So bleibt der Leverkusener Filialleiter des Kreditinstituts auch bei seiner Einschätzung, dass ein Investment in Immobilien, vor allem für den eigenen Bedarf, grundsätzlich eine empfehlenswerte Anlage bleibt. Zumal ja die Zinsen für reine Geldanlagen "meiner Einschätzung nach zumindest bis 2018" (Rafael Barchanski) niedrig bleiben werden.

Und: "Sparen für die Altersversorgung funktioniert bei diesen niedrigen Zinsen nicht." Er hat ausgerechnet, dass die Niedrigzinsen jeden Leverkusener seit dem Jahr 2009 im Schnitt 1000 Euro an Kaufkraft gekostet haben.

Konsumentenkredite Zudem liehen sich die Leverkusener 3,7 Millionen Euro zusätzlich für Konsumentenkredite bei der Commerzbank, beispielsweise für den Kauf eines Autos oder einer Wohnungseinrichtung. Insgesamt verwaltet die Commerzbank Leverkusen einen Bestand an Krediten (ohne Konsumentenkredite) von 117 Millionen Euro

Das für die Leverkusener Kunden verwaltete Anlagevolumen (z.B. Wertpapiere) kletterte bei der Commerzbank im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent auf 483 Millionen Euro." Dem Trend zum Online-Banking folgt das Kreditinstitut mit ihrer "Multikanal-Strategie" - mit dem Ausbau der digitalen Angebote und zugleich der Beratung vor Ort in den Filialen. Damit habe man die Marktanteile gewinnen können.

Quelle: RP
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