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Leverkusen
Das "Bergische Dorf" wird dieses Jahr blau

Leverkusen: Das "Bergische Dorf" wird dieses Jahr blau
Der singende Elch ist für neue Weihnachtsmarktbesucher in Opladener ein echter Hingucker und für Stammgäste eine liebgewonnene Tradition. FOTO: Miserius
Leverkusen. Ab 19. November wird der Weihnachtsmarkt die Opladener Innenstadt erleuchten. Erstmals werden blaue statt weiße Buden aufgebaut. Von Simon Janssen

Wenn der Duft von gebrannten Mandeln durch Opladen weht, dann ist auch mit verbundenen Augen zu erahnen, was sich gerade in der Fußgängerzone abspielt. Ab dem 19. November werden die Nasenflügel gekitzelt, denn dann beginnt der 38. Opladener Weihnachtsmarkt.

Eine Neuerung wird den Besuchern direkt ins Auge fallen - in diesem Jahr werden erstmals blaue Buden statt weiße aufgebaut. "Die sind gebraucht, aber stabiler und gemütlicher", sagt Organisator Dirk Pott von der Aktionsgemeinschaft Opladen (AGO). Man habe sich unter anderem auch dafür entschieden, weil der Vermieter der weißen Hütten mehr Geld verlangt.

Krippenliebhaber Franz Ruppelt, Volksbank-Chef Hans-Jörg Schaefer und Dirk Pott von der AGO freuen sich aufs Bergische Dorf "in blau". FOTO: Ralph Matzerath

Zwar hat das "Bergische Dorf" bereits ab dem 19. November geöffnet, wegen des Totensonntags findet der Eröffnungsabend aber erst am Montag, 23. November, statt. Traditionell wird der Start des Marktes um 17 Uhr mit 1000 Luftballons zelebriert, die auf das Publikum herunterschweben werden. Ein Großteil ist gefüllt mit Gutscheinen für Überraschungen, die an dem Abend auf dem Markt eingelöst werden können.

Was wäre Weihnachten ohne festliche Beleuchtung? Die Frage beantworten die Organisatoren mit zusätzlichem Lichterglanz. So werden die Bäume in der Fußgängerzone, an der Kölner, Bahnhof- und Goethestraße mit Lichterketten - teils mit LED-Technik - erhellt. Auch der acht Meter große Weihnachtsbaum am Anfang der Fußgängerzone soll angestrahlt werden.

Acht Aktions- und Handwerkerhäuser stehen zur Verfügung, an denen gemeinnützige Organisationen, (Hobby-)Handwerker und Bastler Kunst, Geschenke, Accessoires anbieten. "Die Stände waren sehr schnell vergeben", sagt Pott, der sich freut, einen neuen Flammkuchenstand offerieren zu können. Er sagt auch, der Einzelhandel habe im vergangenen Jahr sehr vom "Bergischen Dorf" profitiert. Um den Erfolg zu wiederholen, gibt es vier verkaufslange Samstage bis 18 Uhr und einen verkaufsoffenen Sonntag am 20. Dezember von 13 bis 18 Uhr.

Wer rund 80 Krippen aus 22 Ländern bestaunen möchte: Der Opladener Franz Ruppelt, Vorsitzender des neuen Opladener Krippenvereins stellt erneut seine "Schätze" in Schaufenstern in der Innenstadt aus. Am 1. Adventswochenende wird der Krippenweg eröffnet. Jeden Freitag, 17 Uhr, gibt's Führungen.

Einige Bürger haben sich über die Infotafeln gewundert, auf denen der Markt nur bis zum 23. Dezember stattfindet. Der Fehler, sagt Pott, werde korrigiert - mit den richtigen Daten (30. Dezember).

Quelle: RP
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