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Leverkusen
Das Schürreskarren-Rennen war bei der Rheindorfer Kirmes der Renner

Leverkusen. Drei Tage stand Rheindorf quasi Kopf, als der Geselligkeitsverein Germania Rheindorf seine 135. Rheindorf Spätkirmes auf dem "Alten Kirmesplatz" an der Unterstraße feierte. Zum Start wurde Kirmespatron Zachäus, dargestellt durch Stefan Plomin, aus seinem Schlaf geweckt, so dass die zwölfte "Rhingdörper-Veedels-Party" mit Tanz und Musik pünktlich starten konnte. Bis weit nach Mitternacht war das Zelt so voll, dass es kaum ein Durchkommen gab. "Das habe ich lange nicht mehr erlebt", freute sich Vereinsvorsitzender Frank Albertz, während hunderte Besucher eine fröhliche Fete bei friedlicher Stimmung und bester Laune feierten. Von Gabi Knops-Feiler

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Hahneköppens. Sieger wurde André Dörner-Wiebusch (45) mit dem 56. Schlag. Der Gas- und Wasserinstallateur ist seit 2007 Mitglied im Verein und war zuletzt als Hahnenmajor aktiv. Mit ihm freuten sich Ehefrau Manuela Dörner, die Kinder Danielle (9) sowie die Zwillinge Lucy und Dustin (3).

Ehe am Sonntagnachmittag Kaffee und Kuchen serviert wurden, ging es sportlich zur Sache. Für eine halbe Stunde Startverzögerung beim obligatorischen Schürreskarrenrennen auf der Hausstrecke "Op dem Jeesbock" sorgten jedoch zwei Fahrzeuge, die aus Sicherheitsgründen abgeschleppt werden mussten. "So viele Zuschauer haben wir sonst nur bei Fußballspielen oder auf der Bierbörse", stellte Junior-Chef Frank Schwientek fest, während er die Fahrzeuge auf den Lkw hievte. Acht Teams rannten um die Wette: TuS Rheindorf, Reitverein, Hitdorfer Geselligkeitsverein, KG Rhingdörp Alaaf, Freiwillige Feuerwehr und Würfelclub "Schock aus".

Premiere feierten die "Birkenauer Mauerhocker", die von einer großen Fangemeinde unterstützt wurden. Ebenfalls neu dabei waren "Die Ladies", junge Männer, die in Frauenkleidern antraten und sich siegessicher gaben und einen Blitzstart hinlegten. Sie hatten Pech, als die Holzkarre beim zweiten Wechsel umkippte. Mit leerem Wassereimer hatten sie zwar keine Chance mehr, doch die Siegprämie für die originellste Verkleidung war ihnen schon vor dem Start ohnehin sicher gewesen.

Am Ende siegte KG Rhingdörp Alaaf vor dem TuS Rheindorf. Den dritten Platz teilten sich Feuerwehr und Birkenauer Mauerhocker. Gestern wurde der Zachäus wieder zu Grabe getragen.

Quelle: RP
 
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