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Opladen soll schöner werden
Das Woolworth-Gebäude ist verkauft

Opladen soll schöner werden: Das Woolworth-Gebäude ist verkauft
Die Immobilie soll saniert werden, Woolworth wird bleiben. FOTO: US
Leverkusen. Rund anderthalb Jahre hat es gedauert, jetzt ist der Vertrag für den Verkauf des Woolworth-Gebäudes in Leverkusen-Opladen unter Dach und Fach. Von Susanne Genath

"Die Woolworth-Immobilie, die bislang einem englischen Investor gehörte, ist an einen Projektentwickler in Norddeutschland verkauft worden", teilte Burkhard Theyssen, Vorstandsmitglied der Dahlke Immobilien AG in Hückelhoven, unserer Redaktion mit. Die Firma hat nach eigenen Angaben den Kauf vermittelt. "Der neue Eigentümer wird das Gebäude sanieren." Was genau damit passieren soll, könne er nicht sagen, berichtete Theyssen. Nur so viel: "Das Gebäude wird auf jeden Fall schöner."

Das ist auch nötig. Weil sich Teile der Fassade gelöst hatten, wird sie mit Netzen gesichert. In dem Ladenlokal fehlen Teile der Deckenverkleidung, Boden und Rolltreppe haben ebenfalls ihre beste Zeit hinter sich. "Eine Sanierung ist dringend notwendig", sagt Bezirksvorsteher Rainer Schiefer (CDU). "Und zwar außen und innen." Das Gebäude befinde sich an einer traditionellen Ecke von Opladen. "Die müsste attraktiver werden."

Woolworth wird bleiben. "Wir werden den Standort in Opladen nicht verlassen", versicherte eine Sprecherin. Sie bestätigte, dass ein Eigentümerwechsel stattgefunden habe. "Es ist aber noch nichts spruchreif, wie unsere Filiale künftig aussehen wird."

Schiefer hätte es auch bedauert hätte Woolworth aus der Immobilie ausziehen wollen oder müssen: "Es ist zwar ein Aktionskaufhaus, hat aber immer sehr viel Zulauf." Davon könne er sich jedes Mal selbst überzeugen, wenn er die Filiale besuche. "Es ist derzeit das größte Ladenlokal in Opladen. Auch durch die Verkaufsfläche im ersten Stock." "Etwas Schickes" hält er in der Immobilie für ungeeignet. "In das Gebäude muss ein Laden, der läuft. Und Woolworth läuft." Grundsätzlich befinde sich die Immobilie in guter Lage. "Wenn das neue Einkaufszentrum oben an der Gerichtsstraße entsteht, ist es gar nicht so weit davon entfernt."

Laut Burkhard Theyssen war die größte Schwierigkeit, die Freigabe für den Notverkauf von den verschiedenen Gläubigerbanken im Ausland zu erhalten. "In den Jahren 2006 und 2007 haben viele ausländische Investoren deutsche Immobilien erworben", berichtet er. Allerdings hätten die meisten dann feststellen müssen, dass es schwierig sei, sich aus dem Ausland um ein Gebäude zu kümmern. "Wir arbeiten für viele ausländische Investoren und haben mittlerweile ein gutes Netzwerk aufgebaut." In Leverkusen sei man zurzeit nur mit der Woolworth-Immobilie aktiv.

Quelle: RP
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