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Leverkusen
Dem Tierheim droht eine weitere Katzenschwemme

Leverkusen. Gerd Kortschlag schlug gestern Alarm. Der Vorsitzende des Tierschutzzentrums in Opladen befürchtet, dass seiner Einrichtung die nächste Katzenschwemme bevorsteht. Derzeit befinden sich laut Kortschlag 19 Katzenbabys im Tierheim. Es dürften bald weit mehr "Maikätzchen" werden. "Grund für die alljährliche Katzenschwemme sind unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten und unkastrierte frei lebende Katzen, die sich unkontrolliert fortpflanzen", kritisiert Kortschlag und fordert, dass Katzenbesitzer alle ihre Tiere kastrieren und kennzeichnen lassen.

In den deutschen Tierheimen landeten jährlich rund 130.000 Katzen. Dies steigere die Kosten für die Tierschutzeinrichtungen enorm. Kastration schütze außerdem vor Katzenelend. Freilebende Katzen lebten meist versteckt, in Hinterhöfen, auf Brachflächen oder in öffentlichen Parks. Als domestizierte Haustiere seien diese Katzen nicht mehr in der Lage, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen.

(US)
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