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Leverkusen
Der Mann für alle Fälle

Leverkusen: Der Mann für alle Fälle
Christopher Heinrichs hilft, wenn es technische Probleme gibt. FOTO: umi
Viel zu tun während der Bierbörse hat auch Christopher Heinrichs. Der 31-jährige ist der Mann für die Technik oder besser noch: Der eigentliche Held der Bierbörse. Egal wo es brennt, er ist da, um zu helfen und Probleme zu lösen.

Schon seit Kindheitstagen ist er bei der Bierbörse dabei und kennt sich bestens aus. "Wenn zum Beispiel eine Wasserleitung unterhalb eines Wagens platzt, dann muss es schnell gehen", erzählt der Mann, dessen Alter passenderweise der aktuellen Auflage der Bierbörse entspricht, nämlich 31. Innerhalb von fünf Minuten muss er sich eine Lösung erarbeitet haben, sonst würde nicht nur er nass werden, sondern alles rund um den Getränkewagen. Und das sähe sicherlich nicht gut aus.

In diesem Jahr sei zum Glück noch nichts Gravierendes passiert. "Man bereitet sich ja auch entsprechend vor und schaut, dass alles richtig angeschlossen ist und eigentlich nichts passieren kann", erklärt der Eventkoordinator. Dies alles passiert nebenbei meist unbemerkt, so dass die Gäste ungestört feiern dürfen.

Viele Anwohner in unmittelbarer Nähe akzeptieren die Geräuschkulisse. "Klar wird es nachts lauter, und auch die Parkplatzsituation ist nicht die einfachste", sagt unter anderem Nachbarin Magarete Kleindienst, aber: "Es ist halt Bierbörse, da darf das dann auch mal sein." Dass da die Autos den Bürgersteig oder die Zebrastreifen zuparkten, sei für die vier Tage im Jahr "völlig okay". Da drücke man mal ein Auge zu.

Vielleicht würden das andere Nachbarn anders sehen, aber sie sei selbst jedes Jahr auf der Bierbörse, um die tolle Atmosphäre mitzunehmen.

(fal)
 
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