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Leverkusen
Der Paritätische feiert 40-Jähriges

Leverkusen. Es war nicht immer einfach für die Kreisgruppe Leverkusen des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, kurz "Der Paritätische". Die Organisation ist Dachverband und Plattform für 35 Leverkusener Vereine und Gesellschaften, außerdem für Initiativen und Selbsthilfegruppen aus allen wesentlichen Bereichen der Sozial- und Jugendarbeit. Dazu gehören unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge, der Deutsche Kinderschutzbund und die Lebenshilfe Werkstätten Leverkusen/Rhein-Berg. Von Gabi Knops-Feiler

Vorsitzender Heinz-Josef Longerich erinnerte bei der Feier zum 40-jährigen Bestehen im Bistro des Wildparks Reuschenberg daran, dass vor 24 Jahren so mancher das Ende der Kreisgruppe kommen sah, auch wegen drastischer Einschnitte in der öffentlichen Förderung sozialer Arbeit. Doch: "Es gibt den Paritätischen immer noch und größer als zuvor", betonte Longerich, der sich selbst seit 23 Jahren engagiert.

Beispielhaft für viele andere, die sich seit langem ehrenamtlich einsetzen, zeichnete Brigitte Mangen, stellvertretende Sprecherin des Ehrenrates, die Aktiven Gisela Brahde und Traudel Welte mit der goldenen, Dankward Klamp und Iska Rosenthal mit der silbernen Ehrennadel aus.

Geschäftsführer Gerhard Marzinowski habe in den letzten 24 Jahren maßgeblich zum Gemeinwohl beigetragen. Zu dessen Verabschiedung sagte Landesgeschäftsführer Hermann Zaum: "Sie sind Paritäter durch und durch", seine Arbeit sei "ein Glücksfall für den Verband" gewesen. Zugleich widersprach Zaum der öffentlichen Kritik, mildtätige Verbände hätten sich zu riesigen Wohlfahrtskonzernen entwickelt, die ihre Stellung im Markt ausbauen wollten. Zaum: "Die meisten hier im Saal kennen eine andere Wirklichkeit von Wohlfahrt, jene, wie der Paritätische sie versteht."

Oberbürgermeister Uwe Richrath unterstrich, der Paritätische stehe für viele Bereiche bürgerschaftlichen Engagements. "Ohne die Arbeit der angeschlossenen Elterninitiativen müsste die Stadt noch mehr Plätze in Kindertagesstätten schaffen. Ohne das Sozialpsychiatrische Zentrum hätten psychisch Kranke weniger gute Chancen."

Quelle: RP
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