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Leverkusen
"Diamantenstaub" vor Schloss Morsbroich

Leverkusen: "Diamantenstaub" vor Schloss Morsbroich
Fleißige Gärtnerinnen des Kunstvereins (von links): Susanne Wedewer-Pampus, Britta Meyer und Ingrid Müller-Ost FOTO: Miserius
Leverkusen. Es hat nur zwei Stunden gedauert, soll aber einen großen Unterschied machen. Vor dem Schloss Morsbroich wurden neue Blumen gepflanzt. Von Sidney-Marie Schiefer

Weiße Ranken sollen es werden, die so auch im Herbst den Blick der Besucher einfangen. Der Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich hat die Blumenkübel rund um das Jeppe-Hein-Wasserspiel neu bepflanzt. Die bereits vorhandenen Fuchsien durften stehen bleiben, um sie herum wurden weiße Blumen gesetzt.

"Ich kenne die Blumen nur unter dem Namen Diamantenstaub", erklärt Ingrid Müller-Ost. Die erste Vorsitzende des Kunstvereins weiß, nur weiße Blumen seien auch noch im Oktober zwischen den Herbstfarben zu erkennen. Zunächst einmal sollen die Blumen aber der Blickfang auf dem anstehenden Museumsfest am 3. September sein. Immerhin handle es sich bei dem Schloss um eins der Aushängeschilder der Stadt, betont Müller-Ost. Um Schloss Morsbroich zu erhalten, bemüht sie sich um eine enge Zusammenarbeit zwischen den ansässigen Vereinen.

Es sei die Idee des Kunstvereins gewesen, das Schloss auf diese Weise zu verschönern, erinnert sich Britta Meyer. "Ohne das Geld des Museumsvereins hätten wir die Blumen aber nicht kaufen können", betont das Vorstandsmitglied des Kunstvereins weiter. Finanziell sind die Vereine und das Schloss auf die Vereinsmitglieder angewiesen. Die Stadt investiere jedes Jahr ungefähr 50.000 Euro in das Schloss und seine Veranstaltungen, erklärt Müller-Ost. Sie ist neben ihrer Tätigkeit im Kunstverein auch Mitglied im Museumsverein und weiß: "Drei große Ausstellungen im Jahr kosten zwischen 150.000 und 250.000 Euro".

Das Geld dafür bekommt der Museumsverein von Kulturstiftungen und seinen Mitgliedern. Ungefähr 53 Mitglieder zahlen jedes Jahr jeweils 500 Euro, um das Schloss und seine Ausstellungen zu pflegen und kleine Verschönerungen wie das Pflanzen von neuen Blumen zu ermöglichen.

Quelle: RP
 
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