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Leverkusen
Die Mietspiegel-Befragung geht in die zweite Runde

Leverkusen. Anfang September hat die Stadt mit einer Befragung von rund 10.000 Mietern und Vermietern begonnen, um einen neuen Mietspiegel zu erstellen. Und der bisherige Verlauf ist der Verwaltung zufolge positiv. "Das Institut Inwis, das wir mit der Durchführung beauftragt haben, ist mit dem Rücklauf zufrieden", berichtet Stadtsprecherin Julia Trick. Die Mieterbefragung - unter anderem zur Miethöhe und Ausstattung der Wohnung - sei mittlerweile abgeschlossen. "Jetzt werden die Vermieter befragt." Erste Erkenntnisse lägen noch nicht vor. "Die komplette Auswertung des Instituts werden wir Anfang des nächsten Jahres bekommen."

Der Mietspiegel, in dem die ortsübliche Vergleichsmiete nach den einzelnen Stadtteilen aufgelistet wird, soll sowohl Mietern als auch Vermietern eine Handreichung bieten. Er wird regelmäßig von Stadt, Mieterverein, Vermieter-Vertretern und Wohnungsbaugesellschaften erstellt und wurde zuletzt Ende 2013 aktualisiert. Die letzte repräsentative Datenerhebung fand jedoch 2003 statt.

60.000 Euro kostet der neue Mietspiegel, der auch Aufschluss über die Ausstattung und das Alter der Gebäude geben soll. 30.000 Euro davon zahlt die Stadt, die andere Hälfte übernehmen Mieterverein und Organisationen der Immobilienwirtschaft. Der Mietspiegel ist außerdem für die in Leverkusen geltende Mietpreisbremse wichtig. Sie gilt für alle Häuser, die vor 2014 gebaut wurden. Demnach darf die Wohnung bei einer Neuvermietung nicht teurer sein als zehn Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete.

Die befragten Mieter wurden zufällig ausgewählt. In der zweiten Runde werden die Vermieter um zusätzliche Daten gebeten, beispielsweise durchgeführte Sanierungen.

(sug)
 
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