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Rp-Serie Mit Dem Fahrrad In Den Frühling
Die Panorama-Radwege in der Region

Rp-Serie Mit Dem Fahrrad In Den Frühling: Die Panorama-Radwege in der Region
Auf der Karte wird deutlich, wo welcher Radweg verläuft. FOTO: Kreis Mettmann
Leverkusen. Auf dem Panoramaradweg kann man jetzt noch weiter radeln - auf einer Strecke von rund 300 Kilometern. Hinter dem wohlklingenden Namen verbergen sich gleich mehrere Radwege vom Ruhrgebiet bis ins Siegerland, vom Rhein bis ins Sauerland, die miteinander kombiniert wurden. Von Tobias Brücker und Christiane Bours

Wer sich in Rheindorf aufs Rad schwingt, muss erst in Essen-Kettwig wieder runtersteigen. Oder im Sauerland. Denn diese Möglichkeit haben Fahrradfahrer, wenn sie dem Panoramaradweg von Leverkusen aus folgen. Möglich ist die Verlängerung der Strecke jetzt, weil die Nordbahntrasse in Wuppertal fertiggestellt wurde.

Seinen Anfang nimmt der Radweg in Rheindorf, genauer gesagt, an der Mündung, an der die Wupper in den Rhein fließt. Ab Opladen beginnt dann die Balkantrasse, die nachfolgend durch Bergisch Neukirchen und Burscheid Richtung Remscheid-Lennnep (Röntgenmuseum) führt. Sie ist ein Teil, genauer gesagt die 1. bzw. 14. Etappe - es kommt freilich darauf an, von wo man startet -, dieses 300 Kilometer langen Wegenetzes und schlängelt sich am Ölbach entlang, bis nach Romberg, an Nagelsbaum, Dierath und dem Burscheider Bad vorbei, bis nach Burscheid. Dann tiefer hinein ins Bergische. Und ganz nebenbei tun die Radler nicht nur etwas für ihre Gesundheit und Fitness, sondern können eben auch am Wegesrand schöne Orte, Städtchen und Städte entdecken und Ingenieurs- und Baukunst bestaunen. Auch einige Museen sind nahe der Strecke beheimatet und bieten immer wieder interessante Ausstellungen.

Und natürlich kann in Cafés und Restaurants bei Kaffee und Kuchen oder einem ordentlichen Schnitzel mit Pommes eine kleine Pause eingelegt werden.

Künftig können Radler dann über die Balkantrasse hinaus, den Bergischen Panoramaradweg befahrend nach Solingen und von dort aus nach Wuppertal weiterfahren. Ein Zoobesuch oder eine Fahrt mit der weltberühmten Schwebebahn sind als größere Verschnaufpause gut geeignet.

Wer noch weiter radeln will, biegt zwischen Wuppertal-Wibbeltrath und Westring ab und fährt auf der Niederbergbahn über Velbert bis nach Essen. Hier lohnt zum Beispiel der Besuch des alten Krupp-Anwesens Villa Hügel. Andere Ziele können auch Hattingen mit seiner hübschen Altstadt, Meschede (Ausflugsziel Hennesee) und der Luftkurort Kirchen (Sieg) sein - denn überall dorthin führt das Netz.

Auf dem Weg nach Kirchen, der über den Bergischen Panoramaradweg und den Ruhr-Sieg-Radweg führt, gibt's eine Besonderheit zu sehen. Sechs Talsperren befinden sich in der näheren Umgebung. Darunter die Bevertalsperre und die Neyetalsperre. Bei einem solch ausgeweiteten Netz an Wegen ist es klar, dass Radler die Strecken nicht an einem Tag zurücklegen können. So ist es in manchen Regionen üblich, dass Hotels Radfahrern einen Gepäckfahrdienst anbieten. Während die Besucher die Strecke abfahren, wird das Gepäck zum nächsten Hotel auf dem weiteren Weg gebracht. So lässt sich die Route ohne Ballast genießen.

Weitere Informationen zu den Routen des Panoramaradweges gibt es im Internet unter der Adresse www.panorama-radwege.bahntrassenradeln.de/.

Quelle: RP
 
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