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Leverkusen
Die verflixte 13. Kunstnacht

Leverkusen: Die verflixte 13. Kunstnacht
FOTO: dpa-Infografik
Leverkusen. Das passt! Am Freitag, den 13., machen Leverkusener zum 13. Mal Jagd auf die Kunst. Die Qual der Wahl ist dabei noch schwerer als in den vergangenen zwölf Kunstnächten: Mit mehr als 48 Orten ist das Angebot größer denn je. Von Monika Klein

Ansonsten geht alles wieder nach den gewohnten und bewährten Spielregeln, wenn Oberbürgermeister Uwe Richrath das stadtweite Event morgen um 18 Uhr im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich offiziell eröffnet. Zeitgleich veranstaltet dort das Museum die Vernissage zur Grafik-Ausstellung mit Arbeiten von Georg Baselitz im Dachgeschoss. Besucher können außerdem an Musik und Performance teilhaben oder an diversen Kurzführungen durch beide Ausstellungen, beziehungsweise mit Taschenlampen durch den Park. Nebenan öffnet der Kunstverein, in den Remisen sind Ergebnisse aus der Museumspädagogik und der Gruppe EigenART-IG zu sehen, am Restaurant eine Foto-Projektion des RP-Fotografen Uwe Miserius.

Auch an anderen Orten sind gleich mehrere Ausstellungen in einem Haus versammelt oder die Ziele liegen - wie in der Neuen Bahnstadt - dicht zusammen. Und in Schlebusch ist wieder die größte Kunstdichte zu verzeichnen. An den meisten Stellen gibt es neben Bildern, Skulpturen und Begegnungen mit Künstlern auch noch attraktive Begleitprogramme. Im Spektrum können aufmerksame Betrachter Preise gewinnen, an der Jugendkirche St. Aloysius sollen Besucher selbst künstlerisch aktiv werden, im Ceramic Centrum von Bernhard Hohns wird Raku-Brand vorgeführt und in der St. Remigiuskirche antwortet Pfarrer Heinz-Peter Teller in einer Impro-Predigt auf Zurufe der Besucher. Es gibt viel Live-Musik unterschiedlichster Art von Jazz bis zu Kultschlagern der 1960er Jahre oder Gospels und Orgelmusik. Diverse Fassaden werden nach Einbruch der Dunkelheit mit Licht-Projektionen verändert.

Neben Schlossremisen, Witzheller Kornbrennerei und Reuschenberger Mühle wird auch die Sparkassenwand illuminiert. Nach Mitternacht sind dort die Selfies aus der Geocaching-Aktion zu sehen. Das ist ein neues Extra im 13. Jahr, an dem sich möglichst viele Menschen beteiligen sollten. Am 13.10. um 13.10 Uhr werden die Koordinaten von 13 besonderen Open-Air-Kunstwerken auf www.kunstnacht-lev.de veröffentlicht. Die Aufgabe lautet: Fahre hin und mache ein Selfie (Hochformat! Jpg/max. 5 GB) mit diesen Kunstwerken und schicke es an kunstnachtcaching@gmx.de. Wer zuerst Fotos von allen 13 Stationen geschickt hat, gewinnt 100 Euro. Einsendung bis 23 Uhr.

Dank der bewährten Sponsoren können Kunstnacht-Besucher wieder kostenlos auf vier Routen mit Shuttlebussen durch die Stadt fahren. Das ist nicht nur bequem, sondern zugleich auch unterhaltsam, denn unterwegs gibt es Programm mit Musik und Comedy. Selbstverständlich endet auch die 13. Kunstnacht im Opladener Künstlerbunker Karlstraße mit der kultigen Rausschmeißerlesung von Peter Kaczmarek.

Quelle: RP
 
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