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Leverkusen
Die Volksbühne zeigt aufwendige japanische Musiktheater-Inszenierung

Leverkusen: Die Volksbühne zeigt aufwendige japanische Musiktheater-Inszenierung
Mit dem neuen Musiktheaterstück "Die Geisha" gelingt der Volksbühne Bergisch Neukirchen eine bunte, quirlige und sehenswerte Aufführung. Es wird in der Opladener Stadthalle aufgeführt. FOTO: : Uwe Miserius
Leverkusen. Mit dem Musical "Die Geisha" bringt die Volksbühne Bergisch Neukirchen unter Leitung von Alexander Kalweit erneut eine aufwendige Musiktheater-Inszenierung auf die Bühne. Von Gabi Knops-Feiler

Die Teehaus-Geschichte von Owen Hall und Harry Greenbank (Musik von Sidney Jones, Deutsch von C. M. Roehr und Julius Freund) spielt im Jahr 1896 in Japan. Das Teehaus "Zu den 10.000 Freuden" gilt als beliebter Treffpunkt. Der Star unter den Geishas des gerissenen chinesischen Betreibers Wun-Chi (Karl-Heinz Leweke) ist Mimosa San (Polonca Olszak). Der englische Offizier Reginald Fairfax (Ralph Maisel) sucht sie täglich auf, obwohl er in England mit Molly Seamore (Nathalie Lüke) verlobt ist.

Um die Gunst der Geisha buhlen zudem der japanische Adlige (Peter Jageniak-Mager) und ein Leutnant der japanischen Armee (Björn Voskuhl). Als die quirlige Französin Juliette (Tanja Ellrich) und die Verlobte von Faufax im Teehaus erscheinen, ist das Liebes- und Beziehungs-Chaos perfekt. Die Zuschauer dürfen sich auf schöne Kostüme, gute Musik, professionellen Gesang, witzige Dialoge und farbenfrohe Kostüme freuen.

Marc Gruppe hat das Stück in zwei Akten inszeniert. Unterstützung erhielt er erstmals durch Regie-Assistentin Anne-Claire Weber. Der 24-Jährigen, die gerade erst neu in den Vorstand der Volksbühne gewählt wurde, wird eine Zukunft bescheinigt. Mutter Mona Weber steht bei Produktionen regelmäßig auf der Bühne, diesmal mimte sie die Engländerin Lady Constance.

Die Volksbühne Bergisch Neukirchen feiert am 16. April 2016 ihr 70-jähriges Bestehen mit dem gesamten Team in der Stadthalle Bergisch Neukirchen, dort, wo alles begann. Seit Gründung wurden fast alle großen Operetten aufgeführt. Vor elf Jahren kamen klassische Musicals hinzu. Das Publikum reist zum Teil von weit an, um die Inszenierungen zu sehen. Aktuell wird eine Abordnung des Verlags Boosey & Hawkes aus Berlin erwartet. Das liegt daran, dass die Volksbühne die erste deutsche Aufführung seit vielen Jahrzehnten spielt und der Verlag das Material der deutschen Erstaufführung erst nach mühsamer Suche im Archiv finden konnte.

Aufführungstermine sind in der Festhalle Opladen am Markt am 24., 25. und 31. Oktober sowie am 7. und 8. November, jeweils ab 17 Uhr.

Quelle: RP
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