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Leverkusen
Die "Wupperauen" werden jetzt bezogen

Leverkusen: Die "Wupperauen" werden jetzt bezogen
Die neuen Häuser befinden sich oberhalb der Wupper, an der Straße Am Kreispark. Einige Wohnungen bieten einen Blick auf den Kölner Dom. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. 69 Wohnungen sind auf dem Gelände des ehemaligen Opladener Finanzamtes entstanden. 39 sind bis jetzt verkauft. Von Gabi Knops-Feiler

Der Innenhof ähnelt eher einer Baustelle als einer Grünanlage mit Spielplatz. Noch. Denn insgesamt geht die dreijährige Bauphase mit Riesenschritten dem Ende entgegen. In den nächsten Wochen werden die meisten Eigentümer nach und nach ihr neues Zuhause im Wohnquartier "Wupperauen" beziehen. Bereits am Montag hat ein Küppersteger den Schlüssel für seine Penthouse-Wohnung oberhalb der Wupper erhalten. Er ist der erste Bewohner, der mit seiner Familie in eines der sieben vollverklinkerten Häuser einzieht, die auf dem Gelände des ehemaligen Opladener Finanzamtes entstanden sind.

Die neue Küche ist bereits aufgebaut. Schreinermeister Stefan Feltes, Inhaber der Leverkusener Firma Feltes und Munkel, montiert gerade noch einige Schrankwände. Hell, freundlich und groß - insgesamt 117 Quadratmeter Wohnfläche plus 58 Quadratmeter Terrasse - ist die komfortable Wohnung im dritten Obergeschoss. Es gibt zwei Bäder, einen Wohn- und Essraum, mehrere Kinder- und ein Elternschlafzimmer. Alle Wohn- und Schlafräume sind mit Parkettboden ausgestattet, die Fußbodenheizung wird über ein Blockheizkraftwerk gesteuert.

480.000 Euro einschließlich Tiefgarage hat der Eigentümer für die Wohnung bezahlt. Von der Tiefgarage bis zur Wohnung ist ein barrierefreier Zugang möglich, der Küppersteger gelangt per Aufzug direkt in sein Heim. Das und alle anderen Penthouse-Wohnungen waren als erste verkauft, von den 69 Einheiten sind aber noch 30 Wohnungen zu haben.

Die Grundrisse der Häuser, die der Langenfelder Investor Gernot Paeschke auf dem Gelände an der Straße Am Kreispark errichten ließ, folgen weitgehend dem Grundriss des einstigen Amtsgebäudes. Nur unter dieser Bedingung hatte die Obere Denkmalbehörde überhaupt dem Neubau zugestimmt, obwohl das Finanzamt selbst nicht unter Denkmalschutz stand. Auch deshalb musste das Eckhaus mit Dachgauben versehen und hell verklinkert sein. Auf ein Denkmal schräg gegenüber - das alte Herrenhaus des ehemaligen Rittersitzes "Friedenberger Hof", in dem sich seit 1983 die Zentrale des "Zentralverbandes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften" befindet - blickt man von der Terrasse aus.

In der Ferne ist weiter östlich der Fernsehturm von Witzhelden zu sehen. Bei klarer Sicht zeichnet sich im Süden sogar der Kölner Dom ab, die Kirchturmspitze von Sankt Remigius liegt in gleicher Himmelsrichtung davor.

Bis die Wohnung komplett eingerichtet ist, dauert es noch eine Weile. Doch schon jetzt herrscht bei der Küppersteger Familie "große Freude" über die tolle Wohnlage im Grünen - und doch mitten in der Stadt.

Quelle: RP
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