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Leverkusen
Die Zukunft des Gasthofs Herzbachtal ist noch offen

Leverkusen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird das derzeit geschlossene Restaurant Zum Herzbachtal in Witzhelden-Herscheid nicht verkauft. Das betonte gestern die Eigentümerin Margret Lüsebrink gegenüber der Rheinischen Post.

Zuvor waren im Höhendorf Gerüchte kursiert, dass der traditionsreiche Gasthof den Besitzer wechseln würde. "Wir halten uns als Familie alle Entscheidungen offen", stellte Margret Lüsebrink unmissverständlich klar. Zu den Spekulationen über die Zukunft des Restaurants Zum Herzbachtal war es unter anderem deshalb gekommen, weil im August Heinz Lüsebrink, Koch und Chef des Gasthofes, plötzlich verstorben war. "Mein Mann hat sich bis zuletzt um jeden einzelnen Gast gekümmert und bemüht. Es ist sehr schwer für uns ohne ihn", sagte die Witwe.

Nun müsse sie die Geschäfte abwickeln, wie es weitergehe, konnte und wollte sie gestern noch nicht sagen. Mit der Stellungnahme zur aktuellen Situation des Restaurants verband die leidenschaftliche Gastronomin den Dank für die Unterstützung und die Anteilnahme zahlreicher Gäste, Freunde und Bekannte nach dem Tod ihres Mannes.

Heinz Lüsebrink hatte das bergische Fachwerkhaus aus dem Jahr 1607, in dem immer ein Restaurant im Familienbesitz beheimatet war, in achter Generation geführt. "Er war ein geborener Witzheldener und ist hier von Kindesbeinen an im Restaurant und in der Küche gewesen", erinnerte Margret Lüsebrink an die enge Verbundenheit ihres Mannes mit dem bergischen Gasthof und dessen Besuchern.

Bis heute sieht es in den Gasträumen und in der Küche aus, als wenn jederzeit wieder Gäste empfangen und genauso gut bewirtet werden könnten wie in der Vergangenheit.

(inbo)
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