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Leverkusen
Dieser Arbeitsplatz wartet auf Dich

Leverkusen. Die Schukat electronic Vertriebs GmbH stellt gleich mehrere Azubis ein - und legt viel Wert darauf, sie zu fördern. Von Sabine Schmitt

Monheim Es ist ein riesiges, aber freundliches Gebäude an der Daimlerstraße in Monheim. Dort sitzt die Schukat electronic Vertriebs GmbH, ein Großhandel für elektronische Teile. Etwa 150 Mitarbeiter sowie 30 Auszubildende arbeiten dort - und doch geht es familiär zu. Umut Aydin (21) gehört seit 2014 zum Unternehmen. Er macht eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Was er im Unternehmen mag? "Dass auch wir Azubis selbstständig arbeiten dürfen", sagt er. Azubis spielen in diesem Unternehmen eine besondere Rolle.

Für welche Lehrberufe werden Auszubildende gesucht? "Wir stellen zehn Azubis pro Jahr ein", sagt Prokuristin Edith Schukat. Für welche Stellen, das kann man auch auf der Internetseite von Schukat lesen. Dort gibt es einen Reiter zum Thema Ausbildungsplätze. Eingestellt werden: Kaufmann/-frau für Büromanagement (mit Studium am Berufskolleg), Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung. Je nach Stelle muss man sich früh bewerben. Die Plätze sind begehrt. Kurzfristig, fürs nächste Ausbildungsjahr, sucht Schukat noch einen Azubi für Lagerlogistik.

Was wird von den Bewerbern erwartet? Das kommt darauf an, um welche Stelle es geht. Wer Kaufmann für Büromanagement werden will und neben der Ausbildung am Berufskolleg studieren will, braucht gute Noten in Mathe, Deutsch und Englisch. Auch Abitur wird in der Regel vorausgesetzt - mit einer Ausnahme: für Lagerlogistik reicht mittlere Reife oder ein Hauptschulabschluss.

Doch auch in der Lagerlogistik zu arbeiten ist anspruchsvoll. "Die Stelle hat ein Imageproblem", sagt Edith Schukat. Viele würden nur an Schleppen denken. "Das ist es aber gar nicht. Es geht viel ums Arbeiten am Computer. Man muss Waren ein- und ausbuchen, oder man bearbeitet Reklamationen, bucht Rechnungen und Auftragsbestätigungen ein und aus, bereitet Exportpapiere für den Versand vor." Trotz der unterschiedlichen Anforderungen gibt es auch Dinge, die wünscht sich Edith Schukat von allen: "Wir erwarten, dass alle Bewerber zuverlässig, aufrichtig und freundlich sind - und bereit sind zu lernen."

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab? Schukat mag Bewerbungen per Mail. Wichtig: "Sie sollten vollständig sein", sagt Ausbilder Michael Michalik. Welche Unterlagen erwartet werden, steht in den Beschreibungen oder Anzeigen zu den Stellen. "Die unbedingt gut durchlesen", sagt Michalik. So möchte das Unternehmen alle Zeugnisse ab Klasse neun. Dazu: immer auch ein Lebenslauf und ein Anschreiben, wo drin steht, warum genau dieser Beruf und warum gerade Schukat. Im ersten Schritt sichtet Edith Schukat die Bewerbungen. Die guten leitet sie an ihre Ausbilder weiter. Sind auch die angetan, gibt es eine Einladung zum vierstündigen Test. Ist der gut gelaufen, gibt es ein persönliches Gespräch - und dann vielleicht eine Ausbildungsstelle.

Wie läuft die Ausbildung ab? Zuerst gibt es zwei Tage Workshops, damit sich alle kennenlernen: die Azubis und das Unternehmen. Zur Schule geht's im Blockunterricht, dann sind die Azubis mehrere Monate im Unternehmen, durchlaufen unterschiedliche Abteilungen. Das Unternehmen hilft auch bei Prüfungen . "Es gibt eine ausgiebige Vorbereitung über mehrere Monate", sagt Edith Schukat. Außerdem: Kurse mit Dozenten - etwa zu Präsentationstechniken und Rhetorik.

Wie ist das Betriebsklima? "Wir gehen offen und freundlich miteinander um, helfen uns gegenseitig. Viele sind sehr lange bei uns", sagt Edith Schukat. Auf der Internetseite steht: "We are a Family, not just a Company!"

Quelle: RP
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