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Leverkusen
Drei Hochmasten bleiben stehen, 15 werden rasiert

Leverkusen: Drei Hochmasten bleiben stehen, 15 werden rasiert
Der Abbau der Hochmasten soll Kosten sparen. FOTO: Schütz (Archiv)
Leverkusen. Die 18 markanten Hochmasten zur Beleuchtung des Europarings, von Teilen von Küppersteg und Wiesdorf werden fast alle demontiert. Nur drei Masten im Bereich des "Forums" und der Y-Brücke sollen erhalten bleiben. Dies beschlossen die Bauausschuss-Politiker. Der Stadtrat dürfte der Entscheidung folgen.

Die Stadt wird über die Energieversorgung Leverkusen (EVL) an den betroffenen Straßen in Küppersteg und Wiesdorf 45 normale Laternen installieren lassen. Nur die Anwohner von Dhünnstraße und Am Büchelter Hof (Stadt mit "Forum", Best Western Hotel) müssen sich an den Kosten mit bis zu 70 Prozent beteiligen. Den größten Batzen zahlt also die Stadt, sie spart allerdings auch am meisten.

Ursprünglich sollten alle Masten (Baujahr: 1968) demontiert werden. Nach dem städtischen Konzept von 2016 kostet dies rund 270.000 Euro. Bis 2028 würde der Betrieb der heute noch standsicheren Hochlaternen 50.000 Euro pro Mast kosten. Dafür können 80 übliche Laternen betrieben werden, sagen Fachleute. Die Stadt rechnet durch die neue Beleuchtungsart mit einem Einsparvolumen von einer halben Million Euro. Beleuchtet werden dann künftig nur noch die Rad- und Fußwege beziehungsweise die Stadtteilstraßen. Der Europaring erhält künftig weitgehend keine eigenen Laternen. Die Autos hätten ja Scheinwerfer, begründet die Stadt.

(US)
 
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