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Leverkusen
Drei Preise - Julia räumt so richtig ab

Leverkusen: Drei Preise - Julia räumt so richtig ab
FOTO: Miserius Uwe
Leverkusen. Seit fünf Jahren vergibt das Lise-Meitner-Gymnasium den "Lise-Preis" an ihre Schüler. Dabei wird neben besonderen Leistungen auch das soziale Engagement gewertet. Von Tobias Falke

Das Lise-Meitner-Gymnasium verleiht seit fünf Jahren jährlich den "Lise-Preis" an eigene Schüler, die für ihr soziales und kulturelles Engagement und für besondere schulische und sportliche Leistungen geehrt werden. "Es gibt in unserer Gesellschaft so viele Preise", berichtet Schulleiter Wolfram Schrimpf vor seinen Schülern und zählt einige von ihnen auf, wie den Grammy, den Nobelpreis, die "Fußballerin des Jahres" oder den Deutschen Buchpreis. "Wir bringen all diese Ehrungen aus verschiedenen Bereichen an einem Tag an unsere Schule. Das ist doch toll", sagt er. In diesem Jahr wurden 42 Schüler in den verschiedensten Bereichen mit der "Lise-Auszeichnung" gewürdigt. Wie zum Beispiel die Schulsprecher Iman und Reyhana Bodenstein, die durchs Programm führten. Beide erhielten gleich drei Auszeichnungen im Bereich Soziales und Intellektuelles.

Auch die zwölfjährige Julia Helpenstein aus der Klasse 7b zählte zu den Schülern, die mehrmals auf die Bühne mussten, um ihren Preis abzuholen. Sie hat Spaß am Fußball und gewann mit einer Mädchenmannschaft ihrer Stufe den "Sportstadt Köln-Cup" der weiterführenden Schulen im Frauenfußball. So erhielt sie, wie ihre erfolgreichen Teamkolleginnen, den Preis im Bereich "Sport". Des Weiteren engagiere sie sich als Medienscout an der Schule. "Das bedeutet, dass ich in die einzelnen Klassen gehe und den Schülern zeige, was rechtlich mit dem Umgang von Medien zu beachten ist", erläutert sie. Zum Beispiel, wie das mit Bildrechten in sozialen Netzwerken aussieht oder was überhaupt rechtswidrige Inhalte sind. Sie klärt auf, was die Schüler veröffentlichen dürfen und was sie lieber nicht zeigen sollten.

Besonders stolz ist sie allerdings auf ihre dritte Auszeichnung. Denn mit einem Notendurchschnitt von 1,0 erhielt sie im vergangenen Sommer ihr Zeugnis. "Das bestätigt meine guten Leistungen und bedeutet mir viel". Dafür gab es neben dem Lise-Preis auch zwei Gutscheine für das Eine-Welt-Café in der Schule.

"Uns ist es wichtig, dass nicht nur die Noten im Vordergrund stehen, sondern eben auch die soziale Verantwortung und ein tolerantes Miteinander", betonen Dirk Roth und Alessandra Pannhausen, Lehrer und Organisatoren der Veranstaltung. Loben sei am Lise-Meitner-Gymnasium zur Tradition geworden.

Quelle: RP
 
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