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Leverkusen
Eckpunkte der Studie zur „A1-Stelze“ liegen vor

Das ist die A1-Brücke bei Leverkusen
Das ist die A1-Brücke bei Leverkusen FOTO: US
Leverkusen. Die ersten Ergebnisse dazu, wie die marode A1-Stelze" in Leverkusen ersetzt werden kann, liegen jetzt bei der Autobahnbehörde Straßen.NRW vor. Die hatte eine Machbarkeitsstudie bei einem externen Ingenieurbüro in Auftrag gegeben.

Geprüft haben die Ingenieure 14 Varianten - sechs davon führen die A1 weiter als Stelze, acht als Tunnel. Zudem gibt es eine Kombi-Variante. Stadt, Bürger, Wirtschaft und Leverkusener Politik bevorzugen eine Tunnellösung für das 1,3 Kilometer lange Stück. Straßen.NRW sagt: "Die Studie zeigt: Grundsätzlich ist die Realisierung einer Tunnellösung möglich." Es folgt direkt ein Aber: " Allerdings kostet ein Tunnel mindestens 560 Millionen Euro im Vergleich zur einer neuen Hochstraße, die mit 300 Millionen Euro veranschlagt wurde. Die Bauzeit beträgt bei einem Tunnel mindestens 8 Jahre (im Vergleich die Hochstraße 4,5 Jahre). Gefahrguttransporte durch den Tunnel wären aus Sicherheitsgründen nur eingeschränkt mit Mengen- und Stoffbeschränkungen möglich."

Fotos: Bürger und Politik fordern "Tunnel statt Stelze" FOTO: Uwe Miserius

Fakt ist: Die neue A1 wird ob Tunnel oder Stele in jedem Fall zehnspurig, also mit fünf Fahrstreifen in jede Richtung. Solch eine Monster-Stelze fürchten vor allem die Anwohner in Küppersteg. Im Mai hatte die Initiative Liv dazu eine Demo veranstaltet. Im Vorfeld der Veröffentlichung der Studieneckdaten kündigte Liv an, eine weitere Demo fürs kommende Jahr organisieren zu wollen. Auszüge der Studie sind in der neuen Ausgabe der Bürgerzeitung Dialog zu finden, die Anfang der kommenden Woche erscheinen soll, wie Straßen.NRW-Sprecher kürzlich ankündigte.

 

(LH)
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