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Leverkusen
Edeka in Hitdorf: Stadt hat keine andere Fläche

Leverkusen. Stadt kann Betreibern die Angst vor Kundenflucht wegen der Baustelle Hitdorfer Straße nicht nehmen.

Dass der Edeka-Markt Peters in Hitdorf zum Jahresende schließt, hat für Aufsehen gesorgt. "Hinzu kommt, dass wir mit der bevorstehenden Baustelle auf der Hitdorfer Straße eine Hürde vor der Brust haben, welche wir nicht stemmen können", haben Oliver und Jessica Peters auf Facebook den Kunden mitgeteilt (wir berichteten).

Die Ratsgruppe der FDP will dazu von der Stadt wissen: "Ist es korrekt, dass die Stadtverwaltung dem Edeka-Markt für die oben genannte Umbauphase keine Andienungsgarantie gegeben hat? Wenn ja, wie hätte der Edeka-Markt seinen Betrieb aufrechterhalten sollen?" Und: "Kann man dem Edeka-Markt-Betreiber eine Alternativfläche in Hitdorf anbieten, wo ein größerer Vollsortimenter entstehen könnte?"

Die Stadt sagt, bisher sei "die Frage der Andienbarkeit weder von den Betreibern des Marktes noch von den Eigentümern noch seitens der Planer" an die Technischen Betriebe der Stadt Leverkusen (TBL) herangetragen worden. Das wäre vielleicht auch noch zu früh, weil bislang keine Ausführungspläne vorlägen, auf deren Basis Baustellenabläufe entwickelt werden könnten. Allgemein gelte: Die TBL bemühten sich, die Beeinträchtigungen aus den Bauarbeiten auf das unvermeidliche Maß zu begrenzen. Nicht vermeidbar sei es aber, "dass die Kundenfrequenz durch die laufenden Bauarbeiten zum Teil drastisch reduziert wird".

Und: Innerhalb des Nahversorgungszentrums Hitdorf stehe derzeit keine Alternativfläche für einen größeren Vollsortimenter zur Verfügung.

Das Immobilienunternehmen Paeschke, für das Edeka-Gebäude zuständig, hatte zugesagt, sich um einen Nachfolge-Lebensmittler für die 600-Quadratmeter-Verkaufsfläche zu kümmern.

(LH)
 
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