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Leverkusen
Ein Halleluja mit Brings und Millowitsch

Leverkusen: Ein Halleluja mit Brings und Millowitsch
Die kölsche Band Brings in der Smidt-Arena begeisterte ihr Publikum. Und wer schaut dabei auch zu? Na? FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Die Band gastierte am Samstagabend mit ihrem neuen Tourprogramm in der Rundsporthalle. Ein großer Abend. Von Tobias Falke

"Das Besondere an Brings? Sie machen kölsche Musik und singen aus dem Leben", erzählt Petra Gassner. Sie ist ein großer Fan der Band und wartet mit ihrer Freundin direkt vor der Bühne auf den Auftritt 'ihrer Jungs': "Ich freue mich unheimlich auf das Konzert und hoffe, hier heute heißer nach Hause zu gehen. Ich habe Brings von Anfang an verfolgt, auch in Zeiten, in denen sie noch nicht bekannt waren." Dann ist das Gespräch beendet, denn das Spektakel beginnt.

Seit 25 Jahren rocken Brings im Bundesgebiet mit unermüdlicher Livepräsenz die großen Bühnen. Am Samstagabend waren sie mit ihrem neuen Tour-Programm in der Smidt-Arena zu Gast.

Wer einmal einem Konzert von Brings beigewohnt hat, ist schier infiziert von der atemberaubenden Spielfreude der fünf Kölner. Mit ungeheurem Temperament, Spritzigkeit und großer Leidenschaft reißen sie ihr Publikum in ihren Bann und machen aus jedem Saal und jedem Konzert ein wahrhaft unvergessliches Erlebnis. In zweieinhalb Stunden spielen sie 23 Songs, darunter viele Titel von ihrer neuen Platte "14". Aber auch altbekannte Hits wie "Halleluja", "Dat kann uns keiner nemme" oder "Niemols im Läve" gehören zum aktuellen Programm.

Dabei war es gar nicht so einfach, das Tourprogramm zusammenzustellen. Frontmann Peter Brings erzählt der Rheinischen Post: "Wir hatten am Freitag unseren Auftakt zur neuen Show in Mönchengladbach. Das war dieses Mal ein unglaublich großer Aufwand. Unser neues Album kam ja kurz vor Weihnachten auf den Markt. Dann hatten wir während des Karnevals in fünf Wochen rund 170 Auftritte. Jetzt hatten wir quasi nur zwei Wochen Zeit, um die neuen Songs zu proben. Die müssen dann erst mal in unser Live-Konzept passen." Dennoch freut sich die Band auf die kommenden Wochen und Monate. "Ich bin allerdings froh, wenn wir nach der Tour alle weiterhin gesund bleiben und das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben."

Düsseldorf-Köln: Das verbindet, das unterscheidet FOTO: RP-Montage Werner Gabriel

Auf die Frage, ob die Band lieber bei "Rock am Ring" spiele oder doch an Karneval, antwortete Peter Brings, der unter anderem Techno hasst und gerne mal mit Udo Lindenberg eine Platte aufnehmen würde: "Beides. Rock am Ring kann auch Karneval sein." Gleichzeitig weist er darauf hin, das zunächst Leverkusen an der Reihe ist: "Jetzt spielen wir erst einmal hier in der Arena. Wir sind zum ersten Mal in dieser Location und sind gespannt, wie viele Zuschauer uns heute erwarten. Die meisten Kölner kommen ja hier nicht hin, sondern besuchen unsere Konzerte direkt in ihrer Heimatstadt. Aber wir zählen Leverkusen schon zu unserem Heimatkreis. Und so ist es selbstverständlich, dass wir hier einen Tourstopp eingeplant haben."

44 weitere Konzerte folgen unter anderem in Köln, Berlin, Hannover und Dortmund. Das persönliche Highlight von Peter Brings ist allerdings im Sommer das große Freiluft-Konzert in den Rheinauen in Bonn: "25 Grad Celsius, strahlend blauer Himmel und ein riesiges Festival. Auf diesen Gig freue ich mich am meisten".

Quelle: RP
 
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