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Leverkusen
Ein Löwe für den Vergnügungsmanager

Leverkusen. Werner Nolden (62) wurde gestern vom Verein "Leverkusen - ein starkes Stück Rheinland" ausgezeichnet. Von Gabi Knops-Feiler

Egal, wie groß die Veranstaltungen geworden sind, wie international die Kontakte: Leverkusen bleibt die Stadt, für die sich Werner Nolden engagiert. Gestern nahm der 62-Jährige gebürtige Küppersteger im Schloss Morsbroich den "Leverkusener Löwe" entgegen, zum 10. Mal verliehen durch den Verein "Leverkusen - ein starkes Stück Rheinland". Frühere Preisträger sind unter anderem Rudi Völler, Werner Wenning und Jan-Gregor Kremp. Verbunden ist die vom Leverkusener Kurt Arentz gestaltete Bronzeskulptur mit einem Preisgeld, gestiftet von der Volksbank Rhein-Wupper, in Höhe von 5000 Euro für gemeinnützige Zwecke. Nolden spendiert die Summe dem Förderverein Balkantrasse, dessen Vorsitzender er ist.

Vor etwa 120 Gästen aus Stadtrat und Verwaltung, Verbänden und Vereinen erinnerte Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn an die Anfänge des Veranstaltungsbüros Nolden. Und daran, dass seine Karriere mit einer Beschwerde im Rathaus begann: Weil 1981 auf einem Markt, auf dem er als Händler trödelte, nichts funktionierte, beschwerte Nolden sich. Am Ende hatte Nolden den Auftrag, den nächsten Markt zu organisieren. Das nötige Grundkapital stammte aus einem Gewinn der Glückspirale, das Los von seinen Eltern. Seit mehr als 30 Jahren ist Nolden der Mann, der so sagt Buchhorn, "Leverkusen zum Feiern bringt." Dazu gehören Feste wie die Bierbörse, die aus Opladen in 20 deutsche Städte exportiert wurde, das Schlebuscher Volksfest und "Leverkusen on Ice". In eine ganz neue Liga als Veranstaltungsmanager stieg der Geehrte durch die Großveranstaltung "Kölner Lichter". Auf Noldens Wunsch hielt Höhner-Sänger Henning Krautmacher die Laudatio, beide verbindet eine langjährige Freundschaft.

Ohne den "Vergnügungsmanager" Nolden wäre er vielleicht nie zu den Höhnern gekommen", sagte Krautmacher und ergänzte: "Werner organisierte Events, ich sorgte für Musik." Und das tat er auch gleich bei der, bis dahin durch Adam Wasiak musikalisch umrahmten Feierstunde. Krautmacher sang in Reimform über den Menschen Nolden, das Publikum stimmte in den Refrain ein, ehe Jurymitglied Eva Babatz die Begründung verlas: Nolden habe die Stadt weit über die Grenzen Leverkusens hinaus bekannt gemacht, über Jahrzehnte unzählige Menschen mit seinen vielfältigen Aktivitäten animiert, Leverkusen zu besuchen und die schönen Seiten dieser Stadt am Rhein zu erfahren.

Auch in Zukunft werde es weitere gute Preisträger geben, versicherte Vereinsvorsitzender Uwe Beenen, "denn die gehen uns in Leverkusen noch lange nicht aus".

Quelle: RP
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