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Leverkusen
Ein Museumsfest mit Spaßfaktor

Leverkusen: Ein Museumsfest mit Spaßfaktor
Daria, Felix und Saskia waren mit ihrer Familie aus Kürten zum Schloss gekommen - bei den Temperaturen war da die Wasserinstallation mit Intervallschaltung eine herrliche Erfrischung zwischendurch. FOTO: Ralph Matzerath
Leverkusen. Ob Ausstellungsbesuch, Vergnügen am Brunnen oder Pokémon-Jagd: Das Fest am Schloss lockte alle Generationen. Von Gabi Knops-Feiler

Zum Sommerfest mit Spiel und Spaß für die ganze Familie hatte der Museumsverein Morsbroich gemeinsam mit den Freunden des Museums, dem Kunstverein, dem Schloss-Restaurant und dem Obstgut Morsbroich für Sonntag eingeladen. Während Kinder rund um die Remisen in der Kreativwerkstatt agierten, ließen sich Besucher beispielsweise von Hausdame Alevetta im weißen Spitzenhäubchen und mit gestärkter Schürze in die Geheimnisse des Hauses einweihen. "Meine Herrschaft, der Freiherr von Diergardt weilt gerade in der Sommerfrische", erläuterte sie etwa den amüsierten Zuhörern.

Ein Stück weiter warteten große und kleine Besucher geduldig, bis sie im Traktor mit Anhänger zum Obstgut Morsbroich starten konnten. Neben der Haltestelle waren Paletten in Leiterform aufgebaut. Es gab Musik, viel Kurzweil für Kinder und lange Schlangen vor dem Leiterwagen der Feuerwehr, die gleichzeitig die Gelegenheit nutzte, um für das Herbstfest der Freiwilligen Feuerwehr Schlebusch am 1. Oktober zu werben.

Rund 200 Besucher hatten sich bis 12.30 Uhr im Inneren des Schlosses umgesehen. Als die drei Freundinnen aus Krefeld hörten, der Eintritt sei an diesem Tag frei, freuten sie sich umso mehr über ihren Besuch. Sie waren am letzten Tag der Laufzeit speziell wegen der Ausstellungen "Diango Hernández. Theoretical Beach" und "Sigmar Polke - Gerhard Richter. Schöne Bescherung" gekommen. Die Frauen lernten sich vor 35 Jahren bei Eltern-Kind-Gruppen kennen und schenken sich zum Geburtstag jeweils einen Tag Zeit; diesmal galt Ute Richter die geschenkte Zeit. Allzu lange konnten sie nicht bleiben, weil sie noch viele andere Pläne hatten.

Keine anderen Ziele an diesem Tag hatten hingegen Stefan Stolpmann und Lebensgefährtin Katja Pohle aus Kürten. Mit vier von sieben Kindern waren sie zwar auch wegen der versprochenen Pokéstops gekommen, aber nicht nur. Während die beiden Erwachsenen mit Tochter Verena (13) auf einer Bank im Schatten warteten, vergnügten sich die drei jüngeren Kinder - Felix (6), Daria (9) und Saskia (11) - im Springbrunnen. Am Ende waren Kleider und Schuhe zwar pitschnass, konnten in der Sonne aber prima trocknen.

Gerade wegen der versprochenen Pokéstops war Berufsschüler Mert Karabulut (17) aus Wiesdorf zum Fest gekommen. Zu seinem Bedauern waren bis mittags erst sechs der zehn Module aktiviert. "Ich hoffe, dass im Laufe des Tages noch weitere dazu kommen", betonte deshalb Kai Wenk, 32-jähriger IT-Berater der EVL.

Quelle: RP
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